BAD KREUZNACH. Die Bemühungen um die Einführung einer Katzenschutzverordnung in Bad Kreuznach gehen in die heiße Phase. Um dem Anliegen weiter Nachdruck zu verleihen, kamen vor kurzem Vertreterinnen und Vertreter regionaler Tierschutzvereine und der Politik zu einem Arbeitsgespräch zusammen.
An dem Treffen nahmen die 1. Vorsitzende Carmen Stoy und der 2. Vorsitzende Oliver Weingarten vom Katzenschutzverein Bad Kreuznach e.V. teil. Ebenfalls am Tisch saßen Christopher Kehrein, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Bad Kreuznach e.V., Dr. Christiane Baumgartl-Simons sowie Hans Gerhard Merkelbach von der Liste Faires Bad Kreuznach.
Im Mittelpunkt des Ausstauschs stand die Erstellung eines umfassenden Faktenpapiers. Durch die Zusammenstellung fundierter Zahlen und Daten soll die drängende Notwendigkeit einer Katzenschutzverordnung sachlich und unumstößlich untermauert werden. Ziel der Initiatoren ist es, den politischen Entscheidungsträgern der Stadt eine verlässliche und aussagekräftige Entscheidungsgrundlage an die Hand zu geben.
Das Thema steht bereits auf der politischen Agenda: Nach der Sommerpause wird sich der Stadtrat erneut mit der Vorlage befassen und über die Einführungsform der Verordnung abstimmen. Für den lokalen Tierschutz ist dieser Votierungsentscheid ein zentraler Meilenstein. Die Verordnung wird maßgeblich darüber entscheiden, wie wirksam das Leid freilebender und herrenloser Katzen in Bad Kreuznach künftig eingedämmt werden kann.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe zeigen sich geschlossen und entschlossen. Eine Katzenschutzverordnung sei ein unverzichtbarer Baustein für einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Tierschutz in der Region. Gemeinsam hoffen die Beteiligten nun auf ein positives Votum des Stadtrates – im Sinne des Tierwohls und für eine zukunftsfähige Lösung in Bad Kreuznach.





