BIRKENFELD. Unfälle und medizinische Notfälle können jederzeit passieren – am Arbeitsplatz ebenso wie zu Hause, beim Sport oder unterwegs. Umso wichtiger ist es, im entscheidenden Moment zu wissen, was zu tun ist. Die Kreisverwaltung Birkenfeld hat deshalb auch in diesem Jahr wieder eine Erste-Hilfe-Fortbildung für ihre Mitarbeitenden angeboten.
Insgesamt 29 Mitarbeitende der Kreisverwaltung sowie drei Mitarbeitende des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) und eine Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) nahmen an dem eintägigen Kurs teil. Die Fortbildung wurde an zwei Terminen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung durchgeführt.
Übungsleiterin Kerstin Müller vom DRK vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnah, wie sie in Notfallsituationen Ruhe bewahren, richtig reagieren und im Ernstfall möglicherweise sogar Leben retten können. Dabei ging es nicht nur um Situationen am Arbeitsplatz, sondern auch um Notfälle im privaten Umfeld.
Auf dem Programm standen unter anderem die Versorgung von Wunden, der Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen sowie das richtige Verhalten bei Verbrennungen, Hitze- und Kälteschäden oder Vergiftungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten lebensrettende Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage und die Wiederbelebung.
Darüber hinaus erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einweisung in den Umgang mit Defibrillatoren. Die Geräte können bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand lebensrettend sein. Dank einer Spende der Bittmann-Stiftung konnten allein in den Liegenschaften des Kreises 29 Defibrillatoren installiert werden. Dazu zählen neben den Verwaltungsgebäuden unter anderem auch Schulen und Sporthallen.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten Landrat Miroslaw Kowalski und Sarah Lerch, die in der Kreisverwaltung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) zuständig ist, am Montag, 31. August, die Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie werden darin offiziell zu betrieblichen Ersthelfern beziehungsweise Ersthelferinnen ernannt.
Die Kosten für die Erste-Hilfe-Fortbildung wurden größtenteils von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz übernommen. Den verbleibenden Anteil trägt die Kreisverwaltung.
Landrat Miroslaw Kowalski bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeitenden für ihre Teilnahme und ihr Engagement. „Es ist sehr wichtig, dass man gut vorbereitet ist, um Menschen in Notlagen Erste Hilfe leisten zu können. Natürlich ist es Ihnen aber zu wünschen, dass Sie Ihr erworbenes Wissen möglichst selten anwenden müssen und nicht mit solchen Notfällen konfrontiert werden“, sagte Kowalski bei der Übergabe der Urkunden.
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