MEISENHEIM. In einer gemeinsamen Erklärung haben der Gesamtpersonalrat des Landeskrankenhauses (AöR) und der örtliche Personalrat heute ihre volle Unterstützung für das Vorgehen der Geschäftsführung im Zusammenhang mit dem Gesundheitszentrum Glantal (GZG) bekräftigt. Sie stellten sich damit klar hinter die Bestrebungen, die Zukunft des GZG zu sichern und wiesen Kritik der Bürgerinitiative in Meisenheim scharf zurück.
Die Personalräte betonen, dass ein geplanter Trägerwechsel für das GZG nachvollziehbar war, um das Leistungsspektrum der Klinik in Meisenheim zu erhalten. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund des Fach- und Nachwuchskräftemangels notwendig gewesen. Ein solcher Wechsel wäre aus ihrer Sicht der richtige Schritt gewesen, um die medizinische Qualität des GZG zu sichern. Allerdings habe sich kein geeigneter Interessent für die Übernahme des GZG gefunden.
Nun stehe die Geschäftsführung zu ihrem Versprechen, das GZG weiterhin im Verbund des Landeskrankenhauses fortzuführen. Die Personalräte unterstreichen, dass es die Kernaufgabe der Geschäftsführung sei, die Zukunft des Landeskrankenhauses mit seinen 5.250 Beschäftigten zu gestalten. In diesem Kontext sei das Anstreben eines Trägerwechsels für das GZG Meisenheim vollkommen angemessen gewesen, insbesondere zum Wohle der Kolleginnen und Kollegen im GZG und der Bevölkerung von Meisenheim.
Abschließend richten die Personalräte deutliche Worte an die Bürgerinitiative in Meisenheim: Sie fordern die Initiative auf, die Einrichtung und das gesamte Landeskrankenhaus nicht weiter durch Falschbehauptungen und die Verunsicherung der Öffentlichkeit zu beschädigen. Eine fortgesetzte öffentliche Infragestellung der Zukunft des GZG werde nicht nur dem Landeskrankenhaus, sondern mittelfristig auch der Bürgerinitiative selbst schaden. Zudem müsse den Kolleginnen und Kollegen vor Ort ermöglicht werden, in Ruhe zu arbeiten, ohne ständig öffentlich verunsichert zu werden.




