BIRKENFELD. Mit der Aufstellung eines Baugerüsts beginnen am Donnerstag, 23. Juli, die Vorbereitungen für die anstehende Dach- und Fassadensanierung des denkmalgeschützten Altbaus von Gebäude 2 der Kreisverwaltung Birkenfeld. Die umfangreichen Arbeiten an dem 1912 von den Oldenburgern im klassizistischen Stil errichteten Verwaltungsgebäude in der Schneewiesenstraße 25 haben bereits im Vorfeld die Räumung mehrerer Büroräume sowie den Umzug von rund 40 Mitarbeitenden erforderlich gemacht. Davon betroffen sind Beschäftigte der Abteilungen 2 (Jugend, Schulen, ÖPNV), 3 (Ordnung und Verkehr), 4 (Soziales) sowie 9 (Umwelt).
Während der Bauphase arbeiten sie in anderen Räumen des Gebäudes 2 beziehungsweise im Gebäude 8 (ehemalige oldenburgische Kaserne und späteres Gymnasium) in der Schneewiesenstraße 22 auf dem Gelände der Kreisverwaltung. Bereits seit Ende Mai ist zudem der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) der Abteilung 2 vorübergehend im Gebäude 52 (ehemaliges Nationalparkamt) auf dem Gelände der Elisabeth-Stiftung Birkenfeld untergebracht. Die Telefonnummern aller Mitarbeitenden bleiben unverändert.
Mit den Gerüstbauarbeiten am Altbau des Verwaltungsgebäudes 2 wurde die Firma Hanisch aus Neunkirchen-Wellesweiler beauftragt. Die Arbeiten mussten zuvor neu ausgeschrieben werden, nachdem der Kreis der ursprünglich beauftragten Gerüstbaufirma wegen Nichterfüllung ihrer Ausführungspflicht kündigen musste.
Während des Gerüstaufbaus ab dem 23. Juli wird die Zufahrt zum Parkplatz am Sitzungssaal (Neubau von Gebäude 2) gesperrt. Nach Abschluss der Gerüstbauarbeiten ist dieser Parkplatz bei der anschließenden Dachsanierung für die Nutzung durch die Besucher der Kreisverwaltung vorgesehen.
Um die Zufahrt zu den übrigen Besucher- und Mitarbeiterparkplätzen sicherzustellen, müssen die Parkflächen rechts und links des Altbaus von Gebäude 2 für die Dauer der Baumaßnahme gesperrt werden. Diese sieht die Erneuerung der Dacheindeckung und der Fenster sowie einen neuen Fassadenanstrich vor. Außerdem wird eine Sonnenschutzanlage installiert. Insgesamt investiert der Kreis rund 1,4 Millionen Euro in das Bauprojekt, wobei er dafür einen bereits bewilligten Landeszuschuss in Höhe von 843.000 Euro erhält.
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