KELLENBACH. Ein in Vollbrand stehender Pkw hat am frühen Dienstagmorgen, 21. Juli einen Feuerwehreinsatz auf der Bundesstraße 421 zwischen Kellenbach und Königsau ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kirner Land wurden gegen 5.27 Uhr zu dem Fahrzeugbrand alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stand der Pkw bereits in Flammen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Fahrzeug.
Zunächst sicherten die Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Anschließend nahm ein Trupp unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung auf. Neben Wasser kam dabei auch das Speziallöschmittel F-500 zum Einsatz, um den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen.
Für die Dauer der Lösch- und Nachlöscharbeiten blieb die B421 zwischen Kellenbach und Königsau zunächst voll gesperrt. Im weiteren Verlauf konnte die Straße halbseitig wieder für den Verkehr freigegeben werden. Um versteckte Glutnester im Motorraum zu erreichen, öffneten die Einsatzkräfte die Motorhaube mit einem hydraulischen Spreizer. Nach Abschluss der Löscharbeiten veranlasste die Polizei die Bergung des ausgebrannten Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen. Während des gesamten Einsatzes stand ein Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrkräfte bereit. Zudem wurde der zuständige Straßenbaulastträger hinzugezogen. Nach Abschluss aller Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.
Insgesamt waren 24 Feuerwehrangehörige der Verbandsgemeinde Kirner Land unter der Leitung von Simon Schuck, Wehrführer der Feuerwehr Hennweiler, im Einsatz. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Zur Brandursache liegen derzeit keine Informationen vor.





