REGION. Angesichts der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten sind viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert, insbesondere diejenigen, die sich aktuell in der Region aufhalten oder Reisen dorthin geplant haben. Die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner hat sich nun in einem Schreiben an die Reisebüros in den Landkreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld gewandt, um wichtige Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung deutscher Staatsangehöriger zu erläutern.
Seit Beginn der Eskalation ist der Krisenstab der Bundesregierung im Dauereinsatz. Unter anderem unter Leitung von Außenminister Wadephul und unter Teilnahme von Verteidigungsminister Pistorius wird die Lage täglich neu bewertet. Das Krisenreaktionszentrum arbeitet seit dem 28. Februar im 24/7-Betrieb, um in enger Abstimmung mit Reiseveranstaltern und Auslandsvertretungen deutsche Staatsangehörige vor Ort zu unterstützen und Ausreisemöglichkeiten zu prüfen.
Die Herausforderungen vor Ort sind derzeit erheblich: Aufgrund geschlossener Lufträume ist der zivile Flugverkehr teilweise eingestellt, was die Heimreise vieler Menschen unmöglich macht.
Die Bundesregierung hat bereits eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um Betroffenen zu helfen:
• Krisenunterstützung: Es wurden Teams nach Maskat, Doha und Dubai entsandt. Zudem sondieren weitere Teams die Lage an Grenzübergängen in Staaten mit geöffnetem Luftraum.
• Grenzübertritte: Ein Team der Botschaft Kairo unterstützt gezielt bei Grenzübertritten aus Israel.
• Ausreisevorbereitungen: Die Bundesregierung bereitet derzeit die Entsendung von Flugzeugen in die Region vor, um besonders vulnerable und gestrandete deutsche Staatsangehörige bei der Ausreise zu unterstützen.
Für alle noch erreichbaren Reiseziele in der betroffenen Region besteht derzeit eine Reisewarnung. Bereits im Januar und Ende Februar wurde seitens der Behörden vor einer möglichen Lageverschärfung und Luftraumschließungen gewarnt.
Reisende sollten folgende Schritte und Empfehlungen beachten:
• Registrierung in ELEFAND: Deutsche Staatsangehörige, die sich vor Ort befinden, werden dringend gebeten, sich in die Krisenvorsorgeliste ELEFAND einzutragen. Dies ermöglicht den Erhalt aktueller „Landsleutebriefe“, direkte Lageinformationen und eine schnellere Kontaktaufnahme im Notfall.
• Schutzmaßnahmen: Bei Angriffen oder Luftraumschließungen sollten Betroffene einen möglichst sicheren Ort aufsuchen, idealerweise in der Nähe eines Schutzraums.
• Regelmäßige Updates: Die Reise- und Sicherheitshinweise auf der Website des Auswärtigen Amtes sollten laufend geprüft werden.
Für konsularische Anfragen oder Hilfe in Krisensituationen ist das Krisentelefon des Auswärtigen Amtes täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer +49 30 50 00 8 77 77 erreichbar.
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