StartBlaulicht Report42 Rinder sterben bei Scheunenbrand - Schnelles Handeln verhindert Schlimmeres

42 Rinder sterben bei Scheunenbrand – Schnelles Handeln verhindert Schlimmeres

REHBACH. Am Montagabend gegen 17:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in der Hauptstraße von Rehbach alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Ein Teil des Stallgebäudes stand bereits lichterloh in Flammen. In dem betroffenen Bereich befanden sich zu diesem Zeitpunkt rund 90 Rinder.

Dank des schnellen und entschlossenen Eingreifens der anwesenden Landwirte, die Hand in Hand mit der Feuerwehr agierten, konnten etwa 45 Tiere rechtzeitig aus dem brennenden Stall evakuiert und ins Freie gebracht werden. Trotz aller Bemühungen und des couragierten Einsatzes der Helfer fanden 42 Rinder den Tod in den Flammen oder mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen von einem Tierarzt eingeschläfert werden.

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Durch gezielte und professionelle Löschmaßnahmen der Feuerwehr gelang es glücklicherweise, angrenzende Stallgebäude sowie weitere Teile der Stallanlage vor den verheerenden Auswirkungen des Feuers zu schützen. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung, die weithin sichtbar war, wurde die Bevölkerung von Rehbach vorsorglich über verschiedene Warn-Apps dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor möglichen Gesundheitsgefahren zu schützen. Zur genauen Beurteilung der Lage wurde ein Messfahrzeug des Landkreises eingesetzt, welches jedoch Entwarnung geben konnte: Es wurden keine gesundheitsgefährdenden Stoffkonzentrationen in der unmittelbaren Umgebungsluft festgestellt.

Im Zuge des Einsatzes wurden zehn Personen, hauptsächlich Landwirte und eilende Helfer, vom Notarzt untersucht. Sie zeigten leichte Symptome einer Rauchgasexposition, eine weiterführende Behandlung in einem Krankenhaus war jedoch glücklicherweise nicht notwendig. Alle Betroffenen konnten ambulant vor Ort versorgt werden. Die Hilfsorganisationen des Landkreises stellten zudem die umfassende Versorgung der rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Nahe-Glan, Kirner-Land und Rüdesheim sowie der zahlreichen Helfer während des gesamten Einsatzes sicher.

Da sich einige der in Panik geratenen und evakuierten Tiere in der weiteren Umgebung der Ortslage verteilt hatten, wurden zur Unterstützung der Suche mehrere Drohnen angefordert. Diese kamen von ortskundigen Jägern aus der Verbandsgemeinde Nahe-Glan sowie vom Katastrophenschutz des Landkreises Birkenfeld zum Einsatz und leisteten wertvolle Hilfe bei der Lokalisierung der Tiere.

Die Polizei hat umgehend die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Bezüglich der Ursache und der Höhe des entstandenen Sachschadens konnten seitens der Feuerwehr vorerst keine detaillierten Angaben gemacht werden. Um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern, stellte die Feuerwehr bis in die frühen Morgenstunden eine Brandwache vor Ort sicher.


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