VG LANGENLONSHEIM-STROMBERG/REGION. Ein klares Signal für die Zukunft des Tourismus in der Region: Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg hat sich einstimmig für eine engere Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden Rhein-Nahe und Rüdesheim ausgesprochen. Der Verbandsgemeinderat soll nun in seiner nächsten Sitzung über die Kooperation entscheiden.
Die drei Verbandsgemeinden verbindet bereits heute eine gemeinsame touristische DNA –
geprägt von Wein, Natur, Kultur und einzigartigen Landschaftsräumen zwischen Rhein, Nahe und Soonwald. Künftig sollen diese Stärken noch stärker gemeinsam entwickelt und sichtbar gemacht werden, nicht nur vor allem im Hinblick auf die BUGA 2029.
Denn der Tourismus ist ein wichtiger Motor für die Region: Allein in der Verbandsgemeinde
Langenlonsheim-Stromberg werden jährlich rund 40 Millionen Euro umgesetzt: Ausgaben
von Tages- und Übernachtungsgästen in Bereichen wie Gastronomie, Beherbergung,
Einzelhandel und Dienstleistungen. Eine starke Zahl die zeigt, wie hoch die wirtschaftliche
Bedeutung des Tourismus alleine in der Verbandsgemeinde ist (Quelle: Aktuelle Studie dwiF
2026). Um dieses Potenzial zu sichern und weiter auszubauen, braucht es neue, schlagkräftige Strukturen in den touristischen Organisationen.
Die geplante Kooperation setzt genau hier an: Durch gebündelte Ressourcen, abgestimmtes
Marketing und gemeinsame Projekte sollen attraktive Angebote entstehen, die Gäste länger
in der Region halten und die Lebensqualität vor Ort stärken.
Der eingeschlagene Weg ist dabei Teil eines abgestimmten regionalen Prozesses: In einem
gemeinsamen Workshop im Dezember 2025 haben Politik und Fachakteure aller drei
Verbandsgemeinden den Startschuss für einen strukturierten Entwicklungsprozess gegeben.
Im Rahmen des Landesprogramms zur Stärkung wettbewerbsfähiger Tourismusstrukturen wurde fristgerecht ein Förderantrag gestellt, um den anstehenden Entwicklungsprozess
professionell zu begleiten und strukturiert zu steuern.
In der Verbandsgemeinde Rüdesheim wurde bereits ein einstimmiger Beschluss gefasst, in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe steht die Entscheidung Ende April an. Ziel ist der breite
politischen Konsens in allen drei Verbandsgemeinden und die offizielle Unterzeichnung des
„Letter of Intent“ am 25. Juni 2026, 11.00 Uhr im Büro des Bürgermeister der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg.
„Tourismus endet nicht an Gemeindegrenzen. Deshalb ist es nur konsequent, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen – mit dem Ziel, unsere Region noch sichtbarer und erlebbarer zu machen“, so Bürgermeister Michael Cyfka.
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