BAD KREUZNACH. Mit einem neuen Antrag setzt sich die SPD-Stadtratsfraktion für eine stärkere Attraktivität des Bad Kreuznacher Jahrmarkts ein. Ziel ist es, insbesondere spektakuläre XXL-Fahrgeschäfte früher für das traditionsreiche Volksfest zu gewinnen und damit die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Kern des Antrags ist die Forderung, dem Marktmeister künftig die Möglichkeit einzuräumen, bis zu zwei großen Fahrgeschäften bereits im Vorfeld verbindlich zuzulassen und zwar ohne vorherigen Beschluss des zuständigen Ausschusses für Messen und Märkte. Hintergrund ist, dass Betreiber moderner Großattraktionen ihre Touren oft lange im Voraus planen und spätere Zusagen, wie sie bisher üblich sind, häufig zu spät kommen.
Darüber hinaus spricht sich die SPD dafür aus, die reguläre Zulassungssitzung für den Jahrmarkt deutlich nach vorne zu ziehen. Statt wie bislang erst im Dezember soll, diese künftig spätestens bis Mitte November stattfinden. Damit sollen Schaustellerinnen und Schausteller mehr Planungssicherheit erhalten und sich frühzeitig für eine Teilnahme entscheiden können.
Die Sozialdemokraten verweisen darauf, dass auch andere große Volksfeste um attraktive Fahrgeschäfte konkurrieren. Eine frühere Vergabe der Standplätze könne daher ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb sein. Ziel sei es, eine ausgewogene Mischung aus bewährten Klassikern und neuen Publikumsmagneten sicherzustellen.
Über den Antrag soll in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Messen und Märkte am 7. Mai beraten werden. Die SPD erhofft sich von den vorgeschlagenen Maßnahmen einen wichtigen Impuls, um den Bad Kreuznacher Jahrmarkt auch künftig als einen der größten Besuchermagnete der Region zu erhalten.





