BAD SOBERNHEIM / STAUDERNHEIM / BOOS. Die intensive Suche nach einer vermissten Person in der Nahe wurde am gestrigen Donnerstag, 29. Januar gegen 17 Uhr ergebnislos abgebrochen. Nach neuen Informationen handelt es sich bei dem Vermissten um einen 63-jährigen Arbeiter einer Reinigungsfirma.
Das Unglück ereignete sich am Donnerstagvormittag gegen 10:45 Uhr. Der Mann war mit Reinigungsarbeiten an einem Wehr beschäftigt, als er plötzlich in den Fluss stürzte. Arbeitskollegen, die den Unfall sahen, wählten sofort den Notruf 112. Dank der schnellen Alarmierung erreichte das erste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Sobernheim bereits nach drei Minuten die Einsatzstelle.

Trotz des schnellen Eintreffens gestaltete sich die Suche schwierig. Der Einsatz weitete sich auf eine Strecke bis nach Boos in der Verbandsgemeinde Rüdesheim aus. Der betroffene Nahe-Verlauf wurde in drei Einsatzabschnitte unterteilt. Zur Lokalisierung des Mannes kamen Fußtrupps, Boote, Taucher, Strömungsretter und Drohnen zum Einsatz.
Insgesamt waren weit über einhundert Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Nahe-Glan, Kirner-Land und Rüdesheim, der Stadt Bad Kreuznach sowie der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Unterstützt wurden sie durch das DLRG, den Rettungsdienst, die Polizei und die Kriminalpolizei.
Der Einsatzleiter und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Max Kraushaar, dankte allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz unter schwierigen Bedingungen. Auch Verbandsbürgermeister Uwe Engelmann machte sich vor Ort persönlich ein Bild von der Lage.





