BAD KREUZNACH. Ein 39-jähriger Audi-Fahrer hat am Sonntagabend, 1. November, versucht, sich einer Polizeikontrolle in Bad Kreuznach zu entziehen. Der Mann ignorierte Blaulicht und Martinshorn und setzte seine Fahrt mit hoher Beschleunigung fort. Wie sich später herausstellte, war ihm die Fahrerlaubnis bereits gerichtlich entzogen worden. Zudem besteht der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand.
Gegen 21.55 Uhr waren Beamte der Polizeiinspektion Bad Kreuznach mit einem zivilen Streifenwagen unterwegs, als ihnen auf der Konrad-Adenauer-Straße ein Audi A5 durch seine auffällige Fahrweise ins Auge fiel. Der Fahrer überfuhr mehrfach die durchgezogene Mittellinie, beschleunigte stark und bremste anschließend wieder ab.
Als die Polizisten den Wagen kontrollieren wollten, reagierte der Fahrer nicht auf die Anhaltesignale. Stattdessen gab er Gas und fuhr zunächst in Richtung Winzenheim weiter. Anschließend setzte er seine Fahrt über die B41 in Richtung Autobahn fort.
Erst auf dem Mitfahrerparkplatz bei Bretzenheim hielt der 39-Jährige an und stieg aus. Gegenüber den Beamten räumte er ein, keinen Führerschein zu besitzen. Eine Überprüfung ergab, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits durch ein Gericht entzogen worden war.
Bei der Kontrolle stellten die Polizisten außerdem Auffälligkeiten fest, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis der Untersuchung steht noch aus.
Gegen den 39-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft stellte die Polizei den Audi A5 sicher.







