DAXWEILER. Ein medizinischer Notfall hat am Mittwochnachmittag, 28. Oktober auf der A61 zwischen Stromberg und Rheinböllen einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ausgelöst. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und zeitweisen Vollsperrungen in beiden Fahrtrichtungen. Die Anfahrt zur Einsatzstelle stellte die Rettungskräfte vor besondere Herausforderungen.
Gegen 16.40 Uhr verlor ein 70-jähriger Autofahrer vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Wagen. Dabei streifte er zunächst das parallel fahrende Auto eines 23-Jährigen. Anschließend kollidierte er mit der Mittelschutzplanke und dem Anhänger eines vorausfahrenden Gespanns. Sein Fahrzeug kam erst einige hundert Meter später auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Die Rettungsarbeiten wurden durch die Baustelle auf der A61 erheblich erschwert. Aufgrund der engen Verkehrsführung und des Rückstaus konnten die Einsatzfahrzeuge die Unfallstelle nicht direkt erreichen. Die Feuerwehrleute mussten ihre Fahrzeuge rund 1,5 Kilometer vor der Unfallstelle abstellen und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Rettungsdienst den 70-Jährigen bereits aus seinem Fahrzeug befreit und mit der medizinischen Versorgung begonnen. Die Feuerwehren Stromberg und Rheinböllen unterstützten die weiteren Maßnahmen. Der Autofahrer wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Unfallbedingte Verletzungen lagen nach Angaben der Polizei nicht vor. Die beiden anderen Fahrer im Alter von 23 und 38 Jahren blieben unverletzt.
Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste auch die Gegenfahrbahn in Richtung Ludwigshafen für rund 40 Minuten gesperrt werden. Die Fahrbahn in Richtung Koblenz war zunächst vollständig gesperrt. Ab 18.20 Uhr konnte der Verkehr wieder über den rechten Fahrstreifen rollen. Um 19.04 Uhr wurde die Strecke vollständig freigegeben. Der Wagen des 70-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Im Einsatz waren neben den Feuerwehren Stromberg und Rheinböllen der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, die Polizeiautobahnstationen Gau-Bickelheim und Mendig sowie der Führungsdienst der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg. Die Feuerwehreinsatzzentrale unterstützte die Einsatzleitung.







