BINGEN. Nach fünf Monaten Kunst im öffentlichen Raum ist die 7. Skulpturen-Triennale Bingen zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Verbindung und Zusammenhalt“ verwandelten sich das Binger Kulturufer, die Innenstadt sowie die Basilika St. Martin und die Kapuzinerkirche St. Laurentius seit Mitte Mai in eine Freiluft-Galerie mit insgesamt 24 Stationen.
20 Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland sowie drei Nachwuchstalente aus der Region beteiligten sich an der diesjährigen Ausgabe. Viele Exponate luden das Publikum zum Verweilen und Mitmachen ein – darunter die interaktiven Sitzelemente („Gossip Chairs“) von Lena Marie Emrich, Mitmach-Aktionen der Kunsthochschule Mainz oder eine Installation von Haleh Redjaian in der Kapuzinerkirche, bei der Besucher eigene Notizen hinterlassen konnten.

„Kunst schafft Räume für gesellschaftliche Themen und Dialog. Mit der Triennale wollten wir Begegnungen ermöglichen und das Miteinander stärken“, zogen die Kuratoren Sara Bernshausen und Lutz Driever ein positives Fazit. Auch Maria Gleichmann-Pieroth von der ausrichtenden Gerda und Kuno Pieroth Stiftung zog ein rundum zufriedenes Resümee: „Die Triennale ist genau zu dem geworden, was wir uns bei der Gründung 2008 erhofft hatten – Kunst draußen, offen und nah an den Menschen.“
Erstmals vergab die Stiftung im Rahmen eines neuen Programms gezielte Nachwuchsförderungen. Ergänzt wurde das Angebot durch Führungen von Binger Schülerinnen und Schülern an den Wochenenden.
Der Blick der Veranstalter richtet sich bereits auf die Zukunft: Die nächste Triennale steht 2029 an – zeitgleich mit der Bundesgartenschau im Oberen Mittelrheintal. Stifter Kuno Pieroth sieht in der Kombination großes Potenzial für die Stadt: „Die BUGA und die Triennale 2029 bieten zusammen eine einmalige Gelegenheit, Bingen und den Rhein noch stärker als Kultur- und Begegnungsort zu verankern.“
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