„Lebendiges Abbild unseres gemeinsamen Engagements“
BINGEN. Passend zur erneuten Rezertifizierung Bingens als Fairtrade-Stadt ist nun auch der neue „Stadtplan der Nachhaltigkeit“ auf der städtischen Homepage www.bingen.de veröffentlicht worden.
Bingen trägt den Titel „Fairtrade-Stadt“ bereits seit 2014. Alle zwei Jahre bestätigt der Verein TransFair e.V. die Auszeichnung erneut – mit der aktuellen Bestätigung zum siebten Mal. Verbunden mit dem Titel ist das Motto „… und es geht fair weiter“, das für einen verantwortungsvollen, fortlaufenden Prozess des Fairtrade-Gedankens auf kommunaler Ebene steht.
Oberbürgermeister Thomas Feser zeigt sich erfreut über die erneute Bestätigung: „Dass wir nun bereits zum siebten Mal als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurden, freut mich besonders. Das ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis des Engagements vieler lokaler Akteurinnen und Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die den fairen Handel in Bingen Jahr für Jahr mit Leben füllen.“
Entwickelt wurde der neue Stadtplan der Nachhaltigkeit von den Mitgliedern der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Bingen. Ziel des Projekts ist es, nachhaltige Orte in Bingen sichtbar zu machen und Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierung zu entsprechenden Angeboten direkt vor Ort zu geben.
Dabei geht es um deutlich mehr als gesiegelte, zertifizierte faire Produkte oder den Kauf regionaler und saisonaler Ware. Der Stadtplan versteht nachhaltiges und bewusstes Handeln umfassender: Er zeigt auch Angebote zum Leihen, Tauschen, Recyceln oder Reparieren im Sinne des Rohstoffkreislaufs, ebenso Bildungsarbeit und kulturelle Angebote rund um das Thema Nachhaltigkeit, soziales Miteinander sowie
den großen Themenkomplex einer klimafreundlichen Mobilität. „Mit dem Stadtplan der Nachhaltigkeit wird sichtbar, wie vielfältig nachhaltiges Engagement in Bingen bereits gelebt wird“, so Oberbürgermeister Thomas Feser. „Von der Reparaturwerkstatt bis zur Bildungseinrichtung, vom Tauschregal bis zum fair gehandelten Produkt im Laden um die Ecke – all das macht unsere Stadt lebenswerter
und zukunftsfähiger. Ich bin stolz darauf, dass die Fairtrade-Steuerungsgruppe mit diesem Projekt einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen hat.“
Auf dem Stadtplan werden die einzelnen Orte jeweils mit einem Pin verortet und mit Name, einer kurzen Beschreibung zur Nachhaltigkeit (zwei bis drei Stichworte) sowie der Adresse versehen. Für die einzelnen Kategorien wurden passende, frei nutzbare Piktogramme ausgewählt. Alle aufgeführten Anbieterinnen und Anbieter haben ihr Einverständnis zur Teilnahme gegeben.
Der Plan ist bewusst ausschließlich online verfügbar, da er sich so einfacher aktualisieren und fortlaufend erweitern lässt. Grundlage für die erste Zusammenstellung war eine Aktion im Rahmen der Fairen Woche im vergangenen Jahr: Dabei waren Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, „ihre Orte“ auf einem Plan einzutragen. Ergänzt wurden diese Einträge durch weitere Vorschläge der Fairtrade-Steuerungsgruppe. „Der Stadtplan lebt davon, dass er stetig wächst“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Feser. „Ich lade alle Binger Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, weiterhin nachhaltige Orte und Angebote zu melden, damit der Plan auch künftig ein lebendiges Abbild unseres gemeinsamen Engagements bleibt.“
Wer einen nachhaltigen Ort oder ein entsprechendes Angebot vorschlagen möchte, kann sich dafür an die Umweltabteilung der Stadt Bingen (umweltabteilung@bingen.de) wenden. Der Stadtplan der Nachhaltigkeit kann auf www.bingen.de eingesehen werden.
Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Seite “Stellenangebote” bei Nahe-News – KLICK MICH!








