VG LANGENLONSHEIM-STROMBERG. Mit einer positiven Bilanz ist der dreitägige Arbeitsbesuch von Serhij Solomacha, Bürgermeister der ukrainischen Partnerstadt Myrhorod, in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg zu Ende gegangen. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Cyfka zog er im Rahmen einer Abschluss-Pressekonferenz ein durchweg optimistisches Fazit.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen intensive Gespräche, fachlicher Austausch sowie Einblicke in Verwaltung und Infrastruktur. Beide Seiten hoben die offene und konstruktive Atmosphäre hervor. Ein wichtiger Meilenstein war die Unterzeichnung einer gemeinsamen Abschlusserklärung, mit der die Partnerschaft weiter vertieft und langfristig gefestigt werden soll. Ziel ist es, die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen von Verwaltung über Wirtschaft bis zur Zivilgesellschaft nachhaltig auszubauen.
Ein besonderer Höhepunkt fand in Windesheim statt: Dort übergab der Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle offiziell ein Werkfahrzeug an Bürgermeister Solomacha. Möglich wurde dies durch ein bundesweites Förderprojekt der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, in dessen Rahmen ein neuer 7-Sitzer Fiat Ducato vollständig finanziert wurde. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf rund 33.000 Euro.

Der Umbau des Fahrzeugs zu einem Werksfahrzeug wurde durch Wassermeister Simon Schumacher und sein Team umgesetzt. Die stellvertretende Werkleiterin Birgitt Casper zeigte sich bei der Übergabe erfreut über die gewachsene Partnerschaft: Der Austausch im vergangenen Jahr sei „sehr informativ“ gewesen, die gewonnenen Erfahrungen „Gold wert“.

Auch Cyfka betonte die Bedeutung des Treffens: Es sei „ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Zusammenarbeit“. Solomacha unterstrich, dass die gewonnenen Eindrücke und Perspektiven der Partnerschaft neue Impulse geben.
Zum Abschluss ihres Aufenthalts besuchten beide Bürgermeister noch das Feuerwehrfest in Bretzenheim und informierten sich vor Ort über die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Verbandsgemeinde sieht in der intensivierten Kooperation ein starkes Zeichen europäischer Solidarität und blickt zuversichtlich auf die weitere Entwicklung der Partnerschaft.





