BAD KREUZNACH. Nach dem verheerenden Brand in einer Autowerkstatt in Bad Kreuznach steht die Ursache inzwischen fest. Wie die Kriminalpolizei am Dienstagnachmittag mitteilte, handelt es sich um fahrlässige Brandstiftung.

Nach bisherigen Ermittlungen arbeitete ein 42-jähriger Mann gegen 12.30 Uhr mit einem Trennschleifer am Unterboden eines Fahrzeugs. Vermutlich durch den dabei entstandenen Funkenflug entzündete sich das Auto plötzlich. Eigene Löschversuche des Mannes blieben ohne Erfolg.
In der Folge griffen die Flammen rasch auf weitere Fahrzeuge in der Werkstatthalle über. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich ein Vollbrand, bei dem zahlreiche Autos zerstört wurden.

Glücklicherweise wurde bei dem Feuer niemand verletzt. Hinweise auf ein vorsätzliches Handeln liegen laut Polizei nicht vor.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf über 500.000 Euro geschätzt. Ein Gutachter wurde beauftragt, die genaue Brandentstehung am betroffenen Fahrzeug zu untersuchen.

Mit einem abschließenden Ergebnis wird jedoch erst in der kommenden Woche gerechnet.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiterhin an.





