REGION. Starkregen, Trockenphasen, schwindender Wasserrückhalt: Die Soonwald-Nahe-Region spürt den Klimawandel zunehmend unmittelbar – und hat sich in den letzten Jahren zu einer Vorreiterregion bei der Verbesserung des flächigen Wasserrückhalts entwickelt. Beispiele dafür sind Hochwasserschutzmaßnahmen entlang von Flüssen und Bächen, Anpassungen in der Wald- und Landwirtschaft sowie im für die Region bedeutsamen Weinbau.
Das Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ nimmt diese vielfältigen Aktivitäten in den Fokus: Es bündelt und stellt sie dar und trägt zum übergreifenden Netzwerkaufbau in der Region bei. Am 14. April ist dazu eine Website gestartet, die Informationen rund um den Wasserrückhalt erstmals an einem Ort zugänglich macht – unter
www.schwammregion-soonwald-nahe.de.
Die Website bietet einen kompakten Einstieg in das Thema, erklärt Hintergründe und zeigt konkrete Maßnahmen aus der Region. Zu den Inhalten gehören eine interaktive Karte mit Praxisbeispielen, eine Übersichtskarte mit grundlegenden Informationen zum Landschaftswasserhaushalt sowie Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Ansprechpartnern.
Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt von 2025 bis Ende 2026 gefördert und von der Hochschule Geisenheim umgesetzt, gemeinsam mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und dem Regionalbündnis Soonwald-Nahe. Im laufenden Jahr wird die Website kontinuierlich weiterentwickelt – die Datenbasis soll erheblich wachsen, vor allem durch weitere Umsetzungsbeispiele aus der Region. Anschließend wird ein Nachfolgeprojekt angestrebt.
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