Land steht in der Verantwortung für regionale Grund- und Notfallversorgung
BINGEN. Oberbürgermeister Thomas Feser hat sich in einem offenen Brief an den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch gewandt und darin eindringlich auf die Verantwortung des Landes für die Sicherstellung der regionalen Grund- und Not-
fallversorgung hingewiesen.
Angesichts der aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen betont Oberbürgermeister Feser, dass die Stadt Bingen am Rhein und die gesamte Region auf eine verlässliche medizinische Versorgung angewiesen sind.
In seinem Schreiben fordert er das Land Rheinland-Pfalz auf, seiner gesetzlichen und gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Menschen in Bingen und Umgebung auch
künftig wohnortnah und sicher versorgt werden können.
„Die Sicherstellung der Grund- und Notfallversorgung ist eine zentrale Aufgabe des Landes. Wir erwarten, dass das Land seiner Verantwortung gerecht wird und die Weichen für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in unserer Region stellt“, so Oberbürgermeister Feser. Er verweist darauf, dass die Kommunen und die Bevölkerung nicht allein gelassen werden dürfen und fordert ein klares Bekenntnis des Landes zur Stärkung der regionalen Gesundheitsstrukturen – insbesondere für das Heilig-Geist-Hospital in Bingen, dass die Stadt Bingen und der Landkreis nach der Insolvenz des privaten Trägers zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in einem gemeinsamen Kraftakt und unter Einsatz vieler Millionen Euro wieder in öffentliche Trägerschaft überführt haben.
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