BAD KREUZNACH. Der VfL Bad Kreuznach 1848, der größte Sportverein im Landkreis, steht vor einem Generationenwechsel an der Spitze des Präsidiums. Bei der Mitgliederversammlung am 13. November 2025 wird ein neues Präsidium gewählt. Die amtierende Präsidentin Heike Bruckner tritt nach 14 Jahren nicht mehr zur Wahl an, ebenso wie Vizepräsident Liegenschaften, Dr. Herbert Bessei, und Vizepräsidentin Finanzen, Tina Graebsch.
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Der VfL stellte am Montag sein Wunschteam für die künftige Führung vor: Christoph Anheuser soll das Amt des Präsidenten übernehmen, Julian Gampper ist als Vizepräsident Liegenschaften und Desireé Deckert als Vizepräsidentin Finanzen vorgesehen.
Heike Bruckner betonte, dass ihr Rückzug bereits länger geplant war und nichts mit den internen Querelen Ende letzten Jahres zu tun habe. „Bereits bei der letzten Wahl hätten wir das Amt abgegeben, aber es standen keine Nachfolger bereit“, so Bruckner.

Christoph Anheuser, 45-jähriger Jurist und gebürtiger Bad Kreuznacher, bedankte sich für die geleistete Arbeit seiner Vorgängerin, die den Verein auch durch schwierige Zeiten wie die Corona-Pandemie führte. Anheuser, der schon als Kind im VfL aktiv war, ist aktuell Vorsitzender des Verwaltungsrats und Mitglied der Budo-Abteilung. Seine familiären Wurzeln reichen zudem in die Abteilungen Basketball, Hockey und „Weisse Fräck“.
Gemeinsam mit seinem Team hat sich Anheuser große Ziele gesteckt: Ein reibungsloser Generationswechsel, die Modernisierung des Vereins durch eine neue Satzung, die Stärkung des „Wir-Gefühls“ zwischen allen Abteilungen und das Überschreiten der 3.000-Mitglieder-Marke. „Sport ist nicht nur Bewegung, er ist auch Zusammenhalt, Integration und Lebensfreude. All das spiegelt sich im VfL wider. Und genau dafür wollen wir arbeiten“, so Anheuser.
Das neue Präsidium setzt auf eine starke Gemeinschaft: Die 37-jährige Betriebswirtin Desireé Deckert freut sich darauf, den VfL intensiv mitzugestalten, während der 62-jährige Julian Gampper, der aus einer langjährigen VfL-Familie stammt, die „Liebe und Ehrlichkeit zum Verein“ als verbindende Eigenschaft des Teams betont.





