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Trotz zahlreichen Herausforderungen war es ein erfolgreiches Jahr für die Gewobau

08.12.2022
Von Markus Wolf
BAD KREUZNACH . Alle Jahre wieder präsentierte in guter Laune Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger die Zahlen des Geschäftsjahres. Wie in den vergangenen Jahren schnitt die Gewobau wieder sehr gut ab und übertraf sogar weit das gesetzte Ziel von 960 000 Euro. „Es war ein herausforderndes und ein erfolgreiches Jahr“, so Seeger bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

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Während die Pandemie noch immer die Wirtschaft ausbremste und obwohl unaufhaltsame Baukostensteigerungen, Lieferengpässe und mangelnde Personalkapazitäten jedes Bau- und Sanierungsvorhaben erschwerten, wirtschaftete die Gewobau besonnen und effizient. Allen Herausforderungen zum Trotz erzielte die Wohnungsbaugesellschaft auch in 2021 mit knapp 1.626.000 Euro einen Jahresüberschuss oberhalb der Millionengrenze.

Mit diesem Überschuss abzüglich der vorgenommenen Gewinnausschüttung von 170.000 Euro erhöhte sich der Eigenkapitalanteil der Gewobau um 1.456.000 Euro, womit sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr leicht steigerte (37,7 Prozent vs. 37,3 Prozent). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern befand sich mit 5,85 Prozent auf einem soliden und branchenüberdurchschnittlichen Niveau wie der Betriebsvergleich des VdW (Verband der Wohnungswirtschaft) zeigt. Mit dem Gewinn wird man weiterhin in die bestehenden Wohnungen investieren.

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Erfreut über die Zahlen ist auch Oberbürgermeister und Hauptgesellschafter der Gewobau, Emanuel Letz. „Die Gewobau hat auch 2021 wieder ein herausragendes Ergebnis abgeliefert! Ich bin sehr froh ein solches Unternehmen in der Stadt zu haben. Denn die Gewobau ist nicht nur wirtschaftlich stark, sie kümmert sich auch um die gut 7.000 Mieterinnen und Mieter. Wir alle wissen, heutzutage ist „bezahlbares Wohnen und Bauen soziale Daseinsfürsorge“, so Letz.

Lange bevor die russischen Truppenbewegungen an den ukrainischen Grenzen im Frühjahr 2021 den Krieg andeuteten, der im Folgejahr die Energiekrise auslösen sollte, setzte die Gewobau – wie auch in den Vorjahren schon – in ihren Bestandsimmobilien umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungstätigkeiten zum Zweck der Energieeinsparung um. Bis lang sind 450 Wohneinheiten vom Bestand energetisch saniert.

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Gewobau-Geschäftsführer, Karl-Heinz Seeger: „Bei ernsthaften Problemen brauchen wir auch ernsthafte Menschen, und keine Clowns!“

In die energetische Sanierung des Bestandes investierte die Wohnungsbaugesellschaft rund 1.702.000 Euro, für Komplett- und Teilmodernisierungen wendete sie 931.000 Euro auf und auf die klassische Instandsetzung entfielen 2.345.000 Euro. Unter den sanierten bzw. modernisierten Objekten befanden sich mit dem Stadtmauerteil im Schlosspark, dem barocken Fachwerkhaus in der Mannheimer Straße 27 und dem ehemaligen Gemeindehaus der Liebenzeller Gemeinde in der Viktoriastraße 20 einige Schmuckstücke der Innenstadt, die vor dem Ankauf durch die Gewobau sehr vernachlässigt worden sind. Während in diesen Häusern noch weitere Arbeiten durchgeführt werden, konnte die energetische Sanierung des Planiger Rathauses im Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen werden.

Neubauten für das Wohnen der Zukunft
Um dem Mangel an zukunftsorientiertem und bezahlbarem Wohnraum beizukommen, realisierte die Gewobau energieeffiziente und sogar energieautarke Neubauten – wie beispielsweise das Leuchtturmprojekt „Solar Quartier“. Jahr 2021 wurden die vormals im Umlaufvermögen befindlichen Grundstücke in „In den Weingärten“ in Anlagevermögen umgegliedert, um drei Zweifamilienhäuser darauf zu errichten.

Die Baukosten dafür betrugen 2.115.000 Euro. Die ersten Mieterinnen und Mieter sind bereits in die Doppelhaushälften eingezogen und profitieren in diesem Winter ganz besonders von der Sole-Wärmepumpe, welche über das Fotovoltaik-Dach mit Solarenergie betrieben wird.

Ein weiteres innovatives Projekt, das im Vorjahr verstärkt vorangetrieben wurde, ist das sogenannte KUB. Klimapositivität und Barrierefreiheit sind die namensgebenden Ziele des Mehrfamilienhauses, welches in 2021 Baukosten von 322.000 Euro verursachte. Auch hier werden ein modernes Heizsystem und eine Reihe von Fotovoltaikmodulen klimafreundliches und energieeffizientes Wohnen ermöglichen.

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Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger rechnet damit, dass die schwierige Lage auch über das Jahr 2023 hinaus anhält. Der Baupreisindex verzeichnet den höchsten Anstieg seit 1970 und auch die Material- und Personalknappheit in der Bauindustrie werden die Wohnwirtschaft weiter hemmen. Die Energiepreisspirale und die Inflation tun ihr Übriges. Damit steigt auch das Risiko von mieterinnen- und mieterseitigen Zahlungsverzügen und Forderungsausfällen. „Es ist eine komplexe Situation. Man darf sich davon aber nicht lähmen lassen“, betont Seeger. Stattdessen müsse man das Thema energieeffizientes und bezahlbares Wohnen noch viel stärker vorantreiben.

Gewobau-Geschäftsführer, Karl-Heinz Seeger: “
Wir sind mutig. Wer immer das gleiche macht, kann sich nicht entwickeln.“

Lobesworte zollte Seeger seinem 17-köpfigen Team die gerade auch in der Corona-Krise ihr Bestes gaben. Aber für ihn ist auch wichtig, gute Partner zu haben. „Und gerade in dieser schwierigen Zeit haben wir diese mit der Stadtverwaltung und dem Aufsichtsrat“, so Seeger.

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