Konfirmationsjubiläum weckt Erinnerungen

Gerade rechtzeitig vor dem Konfirmationsjubiläum fiel das Gerüst nach der Renovierung der evangelischen Kirche in Staudernheim. 22 Jubilarinnen und Jubilare feierten in Erinnerung an ihre Einsegnung zum Teil vor vielen Jahrzehnten Gottesdienst.

STAUDERNHEIM.  22 Jubilare feierten in einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche Staudernheim zusammen mit ihren Angehörigen das Fest der Silbernen, Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation. Das Beisammensein mehrerer Generationen bescherte Wiedersehensfreude, lebhaften Austausch und Erinnerungen an die zum Teil viele Jahre zurückliegende Einsegnung.

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„Was wissen Sie noch von ihrem Konfirmandenunterricht?“ Mit dieser Frage begrüßte Pfarrer Ralf Anacker die Jubilarinnen und Jubilare. „Können Sie noch das Glaubensbekenntnis oder den Psalm 23 auswendig?“ Er sei versucht, eine kleine Prüfung abzuhalten, bekannte Anacker, verzichte jedoch darauf in der Überzeugung, dass vor allem die Älteren vom damals üblichen Auswendiglernen im kirchlichen Unterricht bis heute profitieren: Zahlreiche Bibel- und Liedverse, vor allem aber ihre Konfirmationssprüche haben sie noch immer im Gedächtnis. Dass nicht alles aus der Zeit vor der Einsegnung vergessen war, zeigte sich in dem kräftigen Gesang, mit dem die Gemeinde in das beliebte „Lobe den Herren“ einstimmten, von Andrea Coch auf der Orgel begleitet. Die Kantorin bereicherte den Gottesdienst zusätzlich mit einer Gesangseinlage.

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In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Ralf Anacker die Jahreslosung 2022, ein Jesus-Wort aus dem Johannes-Evangelium (Johannes 6, 37): „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“. Er charakterisierte Jesus als einen Freund, mit dem man alles besprechen könne. „Das heißt dann Gebet“, meinte er. Dieses Gespräch schließe auch Zweifel am Glauben und ein Ringen um ihn mit ein. „Man kann einem Freund auch etwas zutrauen, eine gute Freundschaft hält das aus“, betonte der Pfarrer. Allerdings verpflichte diese Freundschaft auch, als Mensch müsse man sie pflegen.

Um Jesus als Freund kennenzulernen, empfahl er einen Blick in die Bibel. Dabei zeige sich, dass Jesus es geliebt habe, zu feiern. „Er hat keine Fete ausgelassen und er hat gerne diskutiert“, erklärte Anacker. Er warnte davor, die geschlossene Freundschaft zu missbrauchen. „Manche denken, man könne Jesus mieten – etwa für die gute Stimmung an Weihnachten.“ Der schlimmste Missbrauch äußere sich darin, dass immer noch in Gottes Namen Kriege geführt würden. Den Jubilarinnen und Jubilaren schrieb Pfarrer Anacker ins Stammbuch: „Vergiss es nie: Du hast in Jesus einen Freund, der zu dir hält, du musst die ausgestreckte Hand nur ergreifen.“

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Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Paul-Schneider-Gemeinde zu einem Sektempfang im Martin-Luther-Haus ein. Die Festgemeinde nutzte ihn zum Austausch von Erinnerungen an die gemeinsam als Jugendliche verbrachte Zeit rund um die Konfirmation.

Ihre Gnadenkonfirmation (70 Jahre) feierten Günter Dörr, Lieselotte Becker und Giesela Dörr.

Vor 65 Jahren (Eiserne Konfirmation) wurden Edith Caroline Wagner, Ursula Hill, Heidi Schulz, Edeltrud Krummenauer, Hilde Wendel, Liselotte Janson, Ursula Thomas, Günter Köhler und Klaus Lemke eingesegnet.

Goldene Konfirmation (50 Jahre) feierten Karl-Otto Soffel, Helmut Dietz, Sigrid Dietz, Marliese Dröscher, Monika Faber, Heidi Kehl, Petra Thomas und Ralf Christian.

Die jüngsten Jubilare waren nach 25 Jahren (Silberne Konfirmation) Heike Horbach und Denise Kuhn.

marion unger – 06.08.22

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