Ein Stelldichein der Majestäten – Binger Weinhoheiten kamen zum Ausstellungsbesuch

Oberbürgermeister Thomas Feser, Stadtarchivarin Petra Tabarelli (2. v. re.) und die Weinmajestäten stellten sich anlässlich des kleinen Empfangs zum Gruppenbild.

BINGEN. Doch, auch Petrus meinte es nach den herrlichen Spätsommertagen beim Empfang der Weinmajestäten noch gut mit allen Anwesenden und so fiel es Oberbürgermeister Thomas Feser auch nicht schwer, schwungvoll zu begrüßen: „Eigentlich hätten wir heute einen roten Teppich ausrollen müssen, denn Sie geben uns die Ehre, die Damen, die dem Binger Wein ihr Gesicht und ihren Charme verliehen haben“, mit diesen Worten begrüßte Oberbürgermeister Thomas Feser neun ehemalige und zwei amtierende Weinhoheiten zum Besuch der Ausstellung „Schlaglichter auf die Geschichte des Binger Winzerfestes” auf dem Lesehof vor der Bücherei³.

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„Leider muss auch dieses Mal unser beliebtes Winzerfest ausfallen und auch die Ersatzveranstaltung, den ,Gude Woi‘ haben wir abgesagt. Doch umso wichtiger ist, dass wir im Jubiläumsjahr – 75 Jahre Binger Winzerfest und 70 Jahre Prinzess Schwätzerchen – eine kleine Rückschau halten. Mit dieser Ausstellung, dabei erinnern wir uns gerne an die traditionellen Winzerfestausstellungen, die von Horst-Dieter Kossmann organisiert worden waren – möchten wir das längste Weinfest am Rhein nicht in Vergessenheit geraten lassen“, so das Binger Stadtoberhaupt.

Die von Stadtarchivarin Petra Tabarelli konzipierte Ausstellung beschäftigt sich mit der 75-jährigen Geschichte (sowie der Vorgeschichte) des Winzerfestes – eigentlich ein Erntedankfest der Winzer nach der Weinlese – und erinnert an die vielen charakteristischen Elemente. Außerdem gibt sie einen Überblick über die 70-jährige Geschichte des Binger Prinzess Schwätzerchen und der Weinhoheiten.

Auch auf www.bingen.de/winzerfest-online kann man sich über die Geschichte des Winzerfestes informieren. Die von Petra Tabarelli intensiv recherchierten Beiträge lassen so manche Erinnerungen wach werden und die Stadtarchivarin freut sich auf weiteres Anregen die von Seiten der Bingerinnen und Binger gemacht werden können, damit die Seiten zum Winzerfest weiterwachsen.

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„Sie alle haben, jede auf ihre Weise, nicht nur für die Qualität des Binger Weins geworben, sondern waren immer auch Botschafterinnen ihrer Heimatstadt Bingen am Rhein. Ich freue mich daher sehr, dass Sie im Jubiläumsjahr hier bei uns sind“, so der Oberbürgermeister in seiner kleinen Ansprache.

Auf seine Nachfrage bei den anwesenden Damen, welches denn die schönsten Ereignisse der jeweiligen Amtszeit gewesen waren, so gab es unterschiedliche Antworten, beispielsweise die Reisen nach England oder nach China, das Zusammentreffen mit berühmten Persönlichkeiten wie Helmut Kohl oder Kaiser Hirohito, das Fahren mit der Kutsche, der Grundsteinlegung des Binger TH-Campus – oder die Aussage „früher haben sich die Menschen einfach noch über das Fest gefreut, das hat man spüren können.“ Für die beiden amtierenden Weinprinzessinnen Melina und Hanna-Marie, die ja pandemiebedingt noch nicht so oft „im Einsatz“ waren, waren es die Krönung im vergangenen Jahr und der diesjährige weinfröhliche Nachmittag. In der legendären Weinburg zu stehen, von der man aus Erzählungen schon so viel gehört habe, das wäre auch schon etwas besonders gewesen.

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Wie es in Bingen trotz Corona eine schöne Tradition ist, gab es natürlich einen kleinen Imbiss und ein Gläschen Wein – und wie konnte es anders sein – aus der Binger Lage Schloßberg Schwätzerchen.

Damit die Damen darüber hinaus noch eine kleine Erinnerung hatten (ursprünglich hätte der Empfang zur Eröffnung des „Gude Woi“ stattfinden sollen), gab es für jede noch eine Flasche des aktuellen Majestätenweins, ein Schokoladenkrönchen sowie eine Erinnerungskarte mit den Bildern aller bisherigen Binger Weinköniginnen und Prinzess Schwätzerchen.

Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2021 in der Bücherei³, Basilikastraße 6, zu sehen. Es gelten die normalen Öffnungszeiten (montags 14 bis 18 Uhr, dienstags 10 bis 19 Uhr, donnerstags 14 bis 19 Uhr, freitags 10 bis 13 Uhr und samstags 10 bis 14 Uhr) und folgende Hygienemaßnahmen einzuhalten: Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske, der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten sowie die Angabe der Kontaktdaten.

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red – 13.09.21

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