BAD KREUZNACH. Die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung fand im November in der Personalcafeteria im Krankenhaus St. Marienwörth statt. Die Freude war groß über das erfolgreiche Jubiläumsjahr, der Förderverein feierte am 31. August mit einem herausragenden Benefizkonzert des Gospelchores Grenzenlos sein 20-jähriges Bestehen, mit vielen Veranstaltungen und einem hohen Spendenaufkommen. Auch die Beiträge der insgesamt 173 Mitglieder trugen zu dem positiven Jahresergebnis mit über 29.000 Euro bei.
Der langjährige Vorsitzende Ralf-Dieter Kanzler konnte somit drei gut ausgestattete Spendenschecks an Vertreter verschiedener Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz verteilen.
10.000 Euro durften für das Haus St. Josef, der Altenhilfeeinrichtung direkt gegenüber des Krankenhauses St. Marienwörth, die Einrichtungsleiterin Christine Wegener und die Leiterin der Sozialen Betreuung Isabell Petermann entgegennehmen. Die Wunschliste für die Anschaffungen, die von keinem Kostenträger übernommen werden, ist lang und beinhaltet beispielsweise je einen besonders ausgestatteten Pflegesessel und Pflegerollstuhl und Bedarfe für den sogenannten Snoozelwagen, die bei bettlägerigen Bewohnern in Einsatz kommen. Dr. med. Katja Schwan ist die stellvertretende ärztliche Leiterin des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe und freute sich sehr über einen 10.000 Euroscheck. Das Geld wird verwendet zur Anschaffung von zwei mobilen Ultraschallgeräten.
Seit 2022 haben die Experten der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zwei tragbare Ultraschallgeräte bei ihren häufigen Besuchen dabei, um vor Ort die Erkrankten untersuchen zu können und ihnen somit eine oft auch mit Schmerzen verbundene weite Autofahrt zur Arztpraxis zu ersparen. Insgesamt sind derzeit elf Palliativmediziner im Einsatz und es ist für die Patienten von großem Vorteil, weitere portable Ultraschallgeräte im Palliativstützpunkt zur Verfügung zu haben. Dr. med Harry Kertscho, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Notfallmedizin ist dankbar für den Scheck über 5.000 Euro. Dafür wird ebenfalls ein transportables Ultraschallgerät gekauft, das im Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mitgeführt wird. Die Ärzte der Abteilung für Anästhesiologie besetzen gemeinsam mit den Kollegen der Inneren Abteilung das am Krankenhaus St. Marienwörth stationierte Notarzteinsatzfahrzeug.
Personell hat sich im Vorstand des Freundschafts- und Fördervereins einiges geändert. Privatdozent Dr. med. Markus Paschold, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie am St. Marienwörth, folgt als stellvertretender Vorsitzender auf Franziskanerbruder Bonifatius Faulhaber. Auf Bernd Kunze folgt Julian Fleckenstein vom Notariat Justizrat Mackeprang und Julian Fleckenstein und Vorstandsmitglied der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück Patrick Miljes auf Dr. Markus Paschold als Beisitzer. Alle wurden einstimmig gewählt, ebenso Patrick Bastian, der nun gemeinsam mit Rainer Brumm als Kassenprüfer fungiert.
Ralf-Dieter Kanzler dankte allen für die Bereitschaft, sich für den Verein einzusetzen. Er resümierte das Jahr 2024 seitens des Fördervereins und blickte auf die sehr erfolgreichen und hochwertigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zurück: „Für das kommende Jahr haben wir bereits drei Benefizveranstaltungen geplant und ich lade Sie schon jetzt dazu ein.“
Die kaufmännische Vorständin Julia Schürmann informierte zum aktuellen Stand im Insolvenzverfahren der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und dankte sehr herzlich allen Anwesenden für die tolle Unterstützung des Vereins.