BAD KREUZNACH. Angesichts des jüngsten Tötungsdelikts an der Kirschsteinanlage nimmt Oberbürgermeister Emanuel Letz Stellung und bekräftigt die bestehende enge Zusammenarbeit mit der Polizei Bad Kreuznach zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Der Oberbürgermeister zeigt sich besorgt über die aktuellen Entwicklungen an der Kirschsteinanlage: „Es ist unfassbar, dass sich eine solche Gewalttat in unserer Stadt ereignet. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität und ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass Bad Kreuznach ein sicherer und lebenswerter Ort für alle bleibt. Dazu stehe ich in engem und regelmäßigem Austausch mit der Polizeiinspektion und wir haben vereinbart, dass unser städtischer Vollzugsdienst und die Polizei ihre Präsenz erhöhen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.“
Das städtische Ordnungsamt und die Polizeiinspektion arbeiten in Sicherheitsfragen bereits seit langem eng zusammen. Diese bewährte Kooperation zeigt sich in regelmäßigen gemeinsamen Besprechungen sowie abgestimmten Kontrollmaßnahmen von Polizei und kommunalen Vollzugsdienst. Durch den intensiven Austausch konnten in der Vergangenheit bereits verdeckte Ermittlungen zur Kriminalitätsbekämpfung initiiert werden.
Darüber hinaus unternimmt Oberbürgermeister Letz am kommenden Freitagabend, 25. Oktober, einen bereits im Vorfeld geplanten Rundgang mit dem kommunalen Vollzug, um sich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen einen aktuellen Eindruck von vermeintlichen „Hotspots“ zu verschaffen.
„Gemeinsam werden wir die bestehenden Sicherheitsstrukturen in unserer Stadt überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Der vertrauensvolle Austausch zwischen Stadtverwaltung und Polizei wird intensiviert. Über die Eckpunkte des Konzepts werden wir die Öffentlichkeit informieren. Es ist wichtig, dass wir als Stadt Schulter an Schulter mit den Sicherheitsbehörden agieren“, so der Oberbürgermeister abschließend.