REGION / MARKGRÄFLERLAND. Eine Mischung aus Weingenuss und Kultur erlebten die Mitglieder des Weinordens an der Nahe bei einer Reise ins Markgräflerland. Karl-Heinz Gilsdorf und Gerd Logemann hatten das abwechslungsreiche Programm organisiert, das unter anderem Besichtigungen der Schlösser Bruchsal und Bürgeln umfasste.
Bei einer Stadtführung durch Staufen beschäftigte sich die Reisegruppe auch mit den Folgen der Geothermiebohrungen im Stadtgebiet. Zahlreiche Häuser weisen große Risse im Mauerwerk auf. Einige Gebäude mussten aufgrund erheblicher statischer Mängel bereits abgerissen werden.
Verschiedene Weinproben in renommierten Weingütern boten Gelegenheit, die Besonderheiten des regionalen Weinbaus kennenzulernen. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass die Gesamtrebfläche im Markgräflerland rund 3.000 Hektar beträgt. Als Hauptrebsorte im Südbreisgau nimmt der Gutedel etwa 40 Prozent der Rebfläche ein. Auf rund 30 Prozent wird Spätburgunder angebaut. Riesling spielt mit einem Anteil von etwa einem Prozent hingegen eine untergeordnete Rolle. Als Grund wurde den Reisenden das für diese Rebsorte zu warme Klima genannt.
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen kehrten die Weinfreunde in die Heimat zurück. Eine Erkenntnis nahmen sie ebenfalls mit: Auch die heimische Naheregion hat ausgezeichnete Weine zu bieten.








