FEILBINGERT / BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L379 zwischen Bad Münster am Stein-Ebernburg und Feilbingert sind am Dienstagmorgen, 20. Oktober zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Die beiden Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden in ihren völlig zerstörten Autos eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden.
Gegen 6.30 Uhr ereignete sich der Unfall kurz vor der Ortslage Feilbingert. Durch die Wucht des Zusammenstoßes blieb eines der Fahrzeuge auf der Fahrbahn stehen, während das zweite mit dem Heck im Straßengraben zum Stillstand kam. Beide Fahrer waren schwer verletzt und konnten ihre Fahrzeuge nicht selbstständig verlassen.
Ein glücklicher Umstand sorgte dafür, dass die Verletzten schnell medizinische Hilfe erhielten: Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der sich auf dem Weg zur Arbeit befand, kam zufällig an der Unfallstelle vorbei. Er übernahm umgehend die Erstversorgung der beiden Fahrer und konnte den eintreffenden Rettungskräften wichtige Informationen über deren Zustand geben.

Die alarmierten Feuerwehren aus Bad Kreuznach, Feilbingert und Hallgarten arbeiteten gemeinsam an beiden Unfallfahrzeugen. Während Rettungsdienst und Notärzte die Verletzten versorgten, sicherten die Einsatzkräfte die Fahrzeuge und stellten den Brandschutz sicher. Mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte mussten die Fahrertüren geöffnet beziehungsweise vollständig entfernt werden, um die beiden Schwerverletzten aus den zerstörten Autos zu befreien.
Nach der Befreiung wurden beide Fahrer zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Einer der Schwerverletzten wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der zweite Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Die Polizei nahm den Unfall auf und zog zur Klärung des Unfallhergangs einen Unfallsachverständigen hinzu.
Aufgrund des schweren Zusammenstoßes waren großflächig Betriebsstoffe auf die Fahrbahn ausgelaufen. Die L379 musste während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Zudem war eine professionelle Reinigung der Fahrbahn erforderlich. Beide Unfallfahrzeuge wurden abgeschleppt.
Unter der Einsatzleitung von Melanie Fries, stellvertretende Zugführerin des Löschbezirks West, waren die Feuerwehrkräfte rund drei Stunden im Einsatz. Wie es zu dem Frontalzusammenstoß kam, ist derzeit noch unklar.








