LANGENLONSHEIM. Mit insgesamt 59 Einsatzkräften haben die Feuerwehreinheiten aus Rümmelsheim, Laubenheim, Guldental und Langenlonsheim gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen und der Drohnenstaffel den Ernstfall in einem Altenheim in Langenlonsheim geprobt.
Das angenommene Einsatzszenario stellte die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen: Simuliert wurde ein Zimmerbrand mit mehreren vermissten beziehungsweise zu rettenden Personen. Zudem hatte sich der angenommene Brandrauch bis in das dritte Geschoss des Gebäudes ausgebreitet. Für eine möglichst realitätsnahe Darstellung der Übung übernahmen Mitglieder des DRK Gensingen die Rollen der betroffenen Personen.
Insgesamt sechs Trupps unter schwerem Atemschutz gingen in das Gebäude vor. Im Verlauf der Übung mussten vier Personen gerettet werden. Drei von ihnen befanden sich im zweiten Obergeschoss, darunter zwei bettlägerige Personen. Eine weitere Person musste aus dem Dachgeschoss in Sicherheit gebracht werden. Den Einsatzkräften standen für den Zugang zwei Treppenhäuser zur Verfügung.
Neben der Menschenrettung standen weitere wichtige Abläufe eines solchen Einsatzes auf dem Übungsplan. Trainiert wurden unter anderem der Aufbau und die Sicherstellung der Wasserversorgung, der Transport von Patienten sowie das Schlauchmanagement innerhalb des Gebäudes.
„Gerade bei einem möglichen Brand in einem Altenheim kommt der Vorbereitung der Einsatzkräfte eine besondere Bedeutung zu. Die Übung bot deshalb nicht nur den Feuerwehrleuten, sondern auch den Beschäftigten der Einrichtung die Gelegenheit, die Abläufe für einen möglichen Ernstfall praktisch zu erproben. Für die Einsatzkräfte war zudem die Orientierung innerhalb des komplexen Gebäudes ein wichtiger Bestandteil der Übung“, so Pressesprecher Stefan Bussmann.
Die Feuerwehr bedankte sich im Anschluss bei der Heimleitung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern für die Unterstützung und das Verständnis während der Übung. Ein Dank ging ebenfalls an das DRK Gensingen für die Mitwirkung und realistische Darstellung des Übungsszenarios. Zum Abschluss stellte die Heimleitung den Einsatzkräften Essen und Getränke zur Verfügung.





