WALDLAUBERSHEIM/WINDESHEIM. Verkehrsteilnehmer müssen sich im Juli auf Einschränkungen auf der Landesstraße 236 einstellen. Der Verteilnetzbetreiber Westnetz erneuert seit Februar die Leiterseile der Hochspannungsfreileitung zwischen Waldlaubersheim und Niederhausen. Für die Arbeiten muss die L236 an zwei Wochenenden vollständig gesperrt werden.
Betroffen ist der rund vier Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Orgel-Kreisverkehr in Waldlaubersheim und der Einmündung der K49 in Windesheim. Die Sperrungen gelten am 4. und 5. Juli sowie am 25. und 26. Juli jeweils von 7 bis 18 Uhr. In den Abend- und Nachtstunden wird die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Umleitungen werden ausgeschildert.
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Sollten die Arbeiten aufgrund ungünstiger Witterung oder anderer unvorhersehbarer Umstände nicht planmäßig abgeschlossen werden können, könnten auch an den folgenden Ausweichterminen 11./12. Juli sowie 1./2. August Einschränkungen erforderlich werden.
Die Bauarbeiten betreffen den etwa dreieinhalb Kilometer langen Leitungsabschnitt zwischen der Umspannanlage Waldlaubersheim und dem sogenannten Punkt Guldental. Dieser Abschnitt soll voraussichtlich bis Ende August fertiggestellt werden. Anschließend werden die Leiterseile auf dem rund neuneinhalb Kilometer langen Streckenabschnitt bis zur Umspannanlage Niederhausen erneuert. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Mit dem Austausch der Leiterseile investiert Westnetz nach eigenen Angaben in die langfristige Versorgungssicherheit der Region. Gleichzeitig schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Raum Rhein-Nahe-Hunsrück.
Für den Leiterseiltausch steigen speziell ausgebildete Freileitungsmonteure auf die Masten und montieren dort Rollen an den Traversen, über die die neuen Leiterseile eingezogen werden. Auch am Boden wird die Baustelle deutlich sichtbar sein: Lastwagen, Kabeltrommeln, Hubsteiger und Maschinen für den Seilzug kommen während der Arbeiten zum Einsatz. Während an vielen Querungen Gerüste den Verkehr unter der Freileitung ermöglichen, sind längere Straßensperrungen nur dort erforderlich, wo eine sichere Durchführung der Arbeiten anders nicht möglich ist. Westnetz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.






