StartNachrichtenKreis Bad KreuznachSilvestri übernimmt Amt: Führungswechsel in der VG Bad Kreuznach

Silvestri übernimmt Amt: Führungswechsel in der VG Bad Kreuznach

FEILBINGERT / VG BAD KREUZNACH. In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates am Mittwochabend wurde Andrea Silvestri zur neuen Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach ernannt und vereidigt. Die Amtsübergabe nahm ihr Vorgänger Marc Ullrich vor, der nach acht Jahren im Amt verabschiedet wurde. Die Veranstaltung war geprägt von Dankbarkeit, Rückblicken und großen Erwartungen an die Zukunft.

Abschied nach acht Jahren: Ullrich zieht Bilanz
In seiner Abschiedsrede blickte Ullrich auf seine Amtszeit zurück: „Wir haben gemeinsam viel bewegt und immer versucht, die Verbandsgemeinde ein Stück besser zu machen.“ Die Zusammenarbeit im Rat hob er besonders hervor: „Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, haben wir Verantwortung gemeinsam getragen.“

Sein Dank galt vielen Wegbegleitern: „Ohne die Mitarbeitenden der Verwaltung wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Und auch persönlich wurde er: „Ich gehe mit dem guten Gefühl, Teil einer der schönsten Verbandsgemeinden Rheinland-Pfalz gewesen zu sein.“ An seine Nachfolgerin gerichtet sagte er: „Ich wünsche dir eine gute Hand für die anstehenden Entscheidungen.“

Würdigung eines Amtsinhabers
Die Rednerinnen und Redner würdigten Ullrichs Arbeit aus unterschiedlichen Perspektiven. Karl Heil betonte: „Du hast stets nach Lösungen gesucht und die Dinge ohne Eitelkeit geregelt.“

Andrea Silvestri selbst ordnete seine Amtszeit ein: „Acht Jahre sind eine lange Zeit – eine Zeit, in der viel erreicht werden kann, aber nicht alle Erwartungen erfüllt werden.“ Zugleich unterstrich sie: „Das Ringen um den besten Weg gehört zur Demokratie.“

Auch Bettina Dickes hob die Bedeutung der kommunalen Ebene hervor: „Wir sind diejenigen, die den Staat vor Ort repräsentieren und den Kopf hinhalten.“ Sie dankte Ullrich „von ganzem Herzen für acht Jahre und die geleistete Arbeit“.

Unterstützung und Erwartungen für Silvestri
Im Mittelpunkt stand die neue Bürgermeisterin. Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Wolfgang Mick würdigte ihren langen Weg: „Du hast sehr, sehr lange für dieses Amt gekämpft – und jetzt hast du es geschafft.“ Gleichzeitig zeigte er die gemischten Gefühle im Rat: „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge – wir verlieren dich als Fraktionsvorsitzende, freuen uns aber auf die Zusammenarbeit.“

Rainer Müller (SPD-Fraktion) verwies auf das Wahlergebnis: „Du hast im ersten Wahlgang eine deutliche Mehrheit erreicht – das ist ein starkes Vertrauen der Bürger.“ Arno Bumke (FDP-Fraktion) formulierte es pragmatisch: „Eine gute Entscheidung, die du triffst, ist eine gute Entscheidung für das gemeinsame Leben.“
Auch der FWG-Fraktionssprecher, Klaus Zahn sicherte Unterstützung zu: „Du kannst dich weiterhin auf uns verlassen – wir werden gemeinsam gute Lösungen finden.“

Egbert Steinbach 1. Beigeordneter von Feilbingert und CDU-Ortsverbandsvorsitzender gab ihr persönliche Wünsche mit: „Nimm die Menschen mit, behalte die Freude – und vergiss nie, dir Zeit für dich und deine Familie zu nehmen.“

Persönliche Worte und Erfahrungen
Neben politischen Stimmen kamen auch persönliche Wegbegleiter zu Wort. Der ehemalige Landrat Franz-Josef Diel sagte: „Du bringst alles mit für dieses Amt – Verantwortung, Disziplin und die Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen.“ Und er mahnte: „Selbstreflexion des Erfolgs ist das Wichtigste.“
Volker Schöffling (ehemaliger Mitarbeiter der VG) erinnerte sich an gemeinsame Zeiten: „Ich habe dich immer als offenen, lieben Menschen erlebt – das wird dir auch im neuen Amt helfen.“
Auch aus Berlin kamen Grüße: Die Bundestagsabgeordnete und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner bezeichnete Silvestri als „pragmatisch, nah bei den Menschen und jemand, der nicht lange redet, sondern handelt“.

Auch Landrätin Dickes richtete persönliche Worte an die neue Bürgermeisterin. Sie betonte die langjährige gemeinsame Zusammenarbeit „durch dick und dünn“ und zeigte sich zuversichtlich für die Zukunft: Silvestri bringe die nötige Erfahrung und das richtige Gespür für kommunale Herausforderungen mit. Dickes wünschte ihr „ein gutes Händchen“ für die anstehenden Entscheidungen sowie viel Erfolg im neuen Amt und unterstrich zugleich, wie wichtig der enge Austausch innerhalb der kommunalen Familie auch künftig bleibe.

Antrittsrede: Klare Worte zum Start
In ihrer Antrittsrede machte Silvestri deutlich: „Dieses Amt ist für mich Verpflichtung und Versprechen zugleich.“ Sie kündigte eine enge Zusammenarbeit an: „Ich brauche jede und jeden von euch.“ Ihr Ziel formulierte sie klar: „Wir können die Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen – im Rat, in der Verwaltung und mit den Bürgerinnen und Bürgern.“

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe endet am Donnerstag offiziell die Amtszeit von Marc Ullrich. Am Freitag tritt Andrea Silvestri ihr neues Amt an. Der Abend machte deutlich: Die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach steht vor einem Wechsel, der von breitem Rückhalt getragen wird. Während Ullrich mit großem Dank verabschiedet wurde, richtet sich der Blick nun nach vorn – auf die kommenden acht Jahre unter neuer Führung.


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