NORHEIM. Ein Brand in einer zu Wohnzwecken umgebauten Scheune hat am Samstagvormittag, 31. Oktober einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Flammen griffen vom Außenbereich auf Teile des Daches über. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindern. Der 42-jährige Bewohner blieb unverletzt. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Gegen 11.36 Uhr wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim zu dem Dachstuhlbrand in der St.-Martin-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Bewohner das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Im Außenbereich brannten mehrere Gegenstände. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Ortgang an der Giebelseite des Hauses übergegriffen.
Die Feuerwehr leitete umgehend die Löscharbeiten ein. Während ein Trupp die Flammen von außen bekämpfte, ging ein weiterer Trupp unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes vor. Durch das schnelle Eingreifen gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Dachbereich mithilfe der Drehleiter aus Bad Kreuznach. Um versteckte Glutnester vollständig ablöschen zu können, mussten Teile des Ortgangs entfernt werden.

Der 42-jährige Bewohner wurde vorsorglich vom Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes untersucht. Verletzungen konnten ausgeschlossen werden. Aufgrund der Brandschäden und des baulichen Zustands ist die umgebaute Scheune vorerst nicht mehr bewohnbar. Nach Angaben des Bewohners könnte ein technischer Defekt an einem Klimagerät das Feuer ausgelöst haben. Ob dies tatsächlich die Ursache war, ist bislang unklar. Die Polizei Bad Kreuznach hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Norheim, Rüdesheim, Traisen und Waldböckelheim sowie die Drehleiter des Löschbezirks Süd aus Bad Kreuznach. Unterstützt wurden sie von der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Rüdesheim mit Führungsunterstützung, dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, dem Rettungsdienst und der Polizei. Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Wehrleiter Jörn Trautmann. Gegen 14 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen.
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