A61 / DAXWEILER. Eine einsatzreiche Nacht erlebte die Stromberger Feuerwehr am Sonntag, 25. Oktober. Neben einem Verkehrsunfall auf der A61, bei dem drei Menschen verletzt wurden, mussten die Einsatzkräfte auch zwei umgestürzte Bäume beseitigen.
Gegen 2.15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A61 zwischen der Tank- und Rastanlage Hunsrück-West und der Anschlussstelle Stromberg alarmiert. Eine 22-jährige Autofahrerin war mit zwei weiteren Personen in Fahrtrichtung Ludwigshafen unterwegs.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr die junge Frau den linken Fahrstreifen und überholte ein vorausfahrendes Fahrzeug. Aufgrund anhaltender Regenfälle war die Fahrbahn stark durchnässt. Die 22-Jährige verlor die Kontrolle über ihren Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Schutzplanke. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug in der Böschung und stürzte einen Abhang hinunter. Im Bereich einer Autobahnunterführung blieb der Pkw schließlich auf der Seite liegen.
Trotz des heftigen Unfallgeschehens hatten die drei Insassen Glück im Unglück. Sie erlitten lediglich leichte Verletzungen und konnten das Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbstständig verlassen. Nach der Erstversorgung wurden sie zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete den Einsatzbereich aus und unterstützte bei der Erstbetreuung der Verletzten.
Sturm sorgt für weitere Feuerwehreinsätze
Noch während die Einsatzkräfte auf der Autobahn beschäftigt waren, gingen zwei weitere Alarmierungen ein. Infolge des Sturms waren auf der L214 zwischen Stromberg und Rheinböllen sowie im Schindeldorf Bäume umgestürzt.
Weitere Feuerwehrkräfte rückten aus und beseitigten die Hindernisse, sodass die betroffenen Verkehrswege wieder freigegeben werden konnten.
Nach knapp zwei Stunden waren sämtliche Einsätze abgeschlossen. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst und die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim im Einsatz. Die Feuerwehreinsatzzentrale der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg übernahm die rückwärtige Führungsunterstützung.








