TRAISEN / VG RÜDESHEIM. Mit einem Großaufgebot bekämpfen derzeit mehr als 100 Feuerwehrleute einen Waldbrand im Bereich des Fernsehturms. Einsatzkräfte aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim sowie der Stadt Bad Kreuznach sind seit 14.30 Uhr vor Ort, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Da sich die Löschwasserversorgung in dem schwer zugänglichen Waldgebiet als schwierig gestaltet, wurde zusätzlich ein Polizeihubschrauber angefordert. Dieser nimmt am Niederhäuser Stausee Wasser auf und unterstützt die Einsatzkräfte mit Löschwasserabwürfen aus der Luft.
Parallel dazu haben die Feuerwehren einen Pendelverkehr eingerichtet. Mehrere Tanklöschfahrzeuge transportieren fortlaufend Wasser zur Einsatzstelle, um die Löschmaßnahmen am Boden sicherzustellen.
Nach ersten Einschätzungen von Einsatzleiter Christian Vollmer wird sich der Einsatz noch mindestens drei Stunden hinziehen (Stand: 16.30 Uhr). Ziel ist es, den Brand durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte am Boden und aus der Luft möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
Die Ursache des Waldbrandes ist derzeit noch unklar. Weitere Informationen liegen aktuell nicht vor.
Fotoalbum zum Waldbrand




































