BAD KREUZNACH. Ein Zimmerbrand in einem Einfamilienreihenhaus hat am Dienstagmittag, 2. März einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 13.30 Uhr meldete ein Bewohner des Nachbarhauses dichten Rauch, der aus dem Gebäude aufstieg.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen auf der Gebäuderückseite bereits im ersten Obergeschoss aus dem Balkon bis unter das Dach. Das Feuer hatte sich unterhalb der Dachkonstruktion in Richtung der angrenzenden Häuser ausgebreitet. Die Bewohner des betroffenen Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause.

Mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz
Zwei Trupps gingen unter Atemschutz über die Hauseingangstür mit jeweils einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Ein Zimmer im ersten Obergeschoss stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand.
Parallel wurde auf der Rückseite des Hauses über den Garten ein drittes C-Rohr eingesetzt, um die Flammen im Dachbereich zu bekämpfen und ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser zu verhindern. Die Wasserversorgung wurde über einen Hydranten sichergestellt.
Weitere Atemschutztrupps führten umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Da sich Rauch auch im Dachbereich der benachbarten Gebäude ausgebreitet hatte, wurden diese ebenfalls kontrolliert und mit mehreren Belüftungsgeräten entraucht. Hierfür öffneten die Einsatzkräfte die Fenster der betroffenen Häuser.

Kontrolle mit Wärmebildkamera
Über die Drehleiter wurde das Dach zusätzlich mit einer Wärmebildkamera überprüft, um versteckte Glutnester auszuschließen. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Die Brandursache war bis zum Ende der Löscharbeiten noch unklar. Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten nahmen die Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Nach rund zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.





