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Alisa Barth nahm als Pfarrerin in der Paul-Schneider-Gemeinde ihre Arbeit auf

03.10.2023
Von Marion Unger
BAD SOBERNHEIM. Das Team aus Pfarrerin und Pfarrer in der Evangelischen Paul-Schneider-Gemeinde erhält Verstärkung. Vor wenigen Tagen hat Alisa Barth, Pfarrerin im Probedienst, hier ihre Arbeit aufgenommen.

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Die 31-jährige Theologin wird vor allem Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel in der Gemeinde unterstützen, die seit Jahren zusätzliche Arbeit als Assessorin im Kirchenkreis An Nahe und Glan leistet. Sie stammt aus dem Hunsrück und hat sich bewusst für eine Stelle in einer Gemeinde auf dem Land entschieden.

„Mein Herz schlägt für den ländlichen Raum“, bekennt Alisa Barth.

Sie stammt aus Allenbach in der Nähe des Erbeskopfs und absolvierte ihr Vikariat in der Kirchengemeinde Hennweiler-Oberhausen. Sie studierte Theologie in Mainz und ging für ein Auslandssemester nach Italien an die Waldenser-Universität. Mit ihrem Mann, der als Dozent an der Uni Trier arbeitet, und der 16 Monate alten Tochter Emma wohnt sie in Becherbach. „Eine Pfarrstelle in einer Großstadt kommt für mich nicht in Frage“, beschreibt Alisa Barth die Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft. Da kam ihr das Angebot, in Bad Sobernheim, der kleinen, aber feinen Kurstadt, in das Pfarrerinnen-Dasein hineinzuwachsen, gerade recht. Zum Glück für die Gemeinde, denn Pfarrerinnen und Pfarrer, die nach Stellen suchen, sind in der Evangelischen Kirche im Rheinland Mangelware.

Die Mischung aus städtischen und ländlichen Strukturen, die den Charakter der Paul-Schneider-Gemeinde nach der Fusion von Bad Sobernheim und Staudernheim ausmachen, hat für Alisa Barth besonderen Reiz. „Ich freue mich, von Pfarrerin Scholtheis-Wenzel und Pfarrer Anacker lernen zu können“, erklärt sie und bedauert, dass Letzterer im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen wird. Von ihm wird sie Aufgaben in Staudernheim, Abtweiler und Lauschied übernehmen. „Es ist wichtig, dass wir in diesen Dörfern weiterhin als Pfarrerinnen und Pfarrer sichtbar bleiben und Kirche mit ihren Angeboten präsent ist“, betont sie. Dafür will sie gerne auch weitere Wege in Kauf nehmen. Daran ist sie seit dem Vikariat in Hennweiler-Oberhausen ohnehin gewöhnt.

Der zweijährige Probedienst schließt sich an die Ausbildung von Theologinnen und Theologen nach Vikariat und Zweitem Examen an. Für Alisa Barth geht es nun darum, Erfahrungen in der praktischen Gemeindearbeit zu sammeln. Sie ist dabei, sich einen Überblick über alle Aufgaben zu verschaffen und sich mit den Gewohnheiten und Traditionen der Gemeinde vertraut zu machen. „Meine hauptsächliche Arbeit wird im Gottesdienst sein und Taufen, Trauungen oder Beerdigungen gehören ebenso dazu“, erläutert sie. Darüber hinaus gebe es in jeder Kirchengemeinde mehr Bereiche, in die man sich einbringen könne und müsse. „In der heutigen Zeit mit vielen Veränderungen müssen sich die Kirchen weiterentwickeln und neue Formen finden.“ Sicherlich wird ihr dabei ihr Schwerpunkt im Studium, die praktische Theologie, zugutekommen.

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Als Betätigungsfelder kann sie sich Projekte der Erwachsenenbildung vorstellen, etwa Gesprächsrunden mit neuen Themen und Angeboten. „Die Arbeit mit Kindern ist mir vertraut und meine Ausbildung als Chorleiterin eröffnet in dieser Richtung Möglichkeiten der Ergänzung zu bereits Bestehendem.“ Bei all dem muss auch Zeit für Hobbys bleiben. Alisa Barth liebt die Musik, spielt selbst Klavier und Querflöte, singt gerne und mag Chormusik. Sie unterstreicht: „Meine Familie ist mir wichtig, wir sind öfter mit dem Fahrrad unterwegs und unsere kleine Tochter steht im Mittelpunkt.“ Nach den wenigen Wochen ihrer Tätigkeit zieht Alisa Barth eine erste Bilanz: „Ich habe mich in meinem neuen Wirkungskreis gleich wohlgefühlt, denn ich bin überall sehr gut aufgenommen worden. All das vermittelt mir den Eindruck einer guten Zusammenarbeit.“


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