Roger Lewentz verlieh Sport-Obelisk und Sonderehrung zum Wiederaufbau

Innenminister Roger Lewentz mit den Geehrten.

RHEINLAND-PFALZ. Sportminister Roger Lewentz hat Erika Fleck (Leimersheim), Hans Stepp (Gönnheim), Patrick Siegfried (Mainz), Hans Friedrich Juchem (Niederwörresbach) und Walter Desch (Alterkülz) für ihr langjähriges Engagement mit dem Sport-Obelisken 2022 ausgezeichnet. Zusätzlich verlieh der Minister eine Sonderehrung an Michaela Jüris (Sinzig), Klaus Unkelbach (Bad Bodendorf) und Gerd Treffer (Bad Neuenahr) aus dem Landkreis Ahrweiler für ihren Einsatz beim Wiederaufbau im Sportbereich nach der Flut.

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„Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sport-Obelisken 2022 haben sich jahrzehntelang unermüdlich in ihren jeweiligen Disziplinen für den Sport in Rheinland-Pfalz und ihre Mitmenschen engagiert. Der Sport hält unsere Gesellschaft fit und zusammen und vermittelt schon den Kleinsten wichtige Werte wie Fairness und Teamgeist. Er lebt von solchen Vorbildern wie den heute Ausgezeichneten. Die Auszeichnung mit dem Sport-Obelisken ist Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die großartigen und langjährigen Leistungen“, sagte Sportminister Lewentz anlässlich der Verleihung.

Weitere Infos über die drei Geehrten aus dem Kreis Birkenfeld, Stadt Mainz und dem Rhein-Hunsrück-Kreis:

Prof. Dr. Dr. Patrick Siegfried aus Mainz begann seine sportliche Laufbahn 1981 beim VfL Bad Wildungen. Jahrelang engagierte er sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden, unter anderem als Trainer, Vorstand, Kampfrichter und Präsidiumsmitglied. Von 1988 bis 1997 war Patrick Siegfried Beauftragter für Doppel-Mini-Trampolin beim Hessischen Turnverband, von 2000 bis 2017 war er Abteilungsleiter Trampolinturnen beim Turnverein Hechtsheim 1882 e. V., von 2010 bis 2019 stellvertretender Vorsitzender des Rheinhessischen Turnerbundes und von 2013 bis 2017 Vizepräsident für Bildung und Verbandsentwicklung im DTB. Außerhalb des Sports ist er seit 2020 als Ehrenamtsrichter der Bundeswehr beim Truppendienstgericht Koblenz tätig. Im Jahr 2014 wurde Herr Siegfried mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Hans Friedrich Juchem aus Niederwörresbach (Landkreis Birkenfeld) war 46 Jahre lang Erster Vorsitzender des 1975 gegründeten Schützenvereins Niederwörresbach e. V. Darüber hinaus bekleidete er neun Jahre das Amt des Geschäftsführers im Schützenbezirk „Obere Nahe-Westrich“ sowie zwölf Jahre die Funktion des Kreisvorsitzenden im Schützenkreis 15/1. Insbesondere das hohe persönliche Engagement von Hans Friedrich Juchem hat nach einem Hochwasser 2018, bei dem der gesamte Schießstand des Schützenvereins Niederwörresbach bis zur Decke unter Wasser stand, dazu beigetragen, dass die enormen Schäden rasch beseitigt und der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.

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Walter Desch aus Alterkülz (Rhein-Hunsrück-Kreis) engagiert sich seit über 50 Jahren in besonderem Maße für den Fußball. Er übte und übt zum Teil noch immer verschiedene Führungsfunktionen auf Vereins-, Kreis-, Verbands-, Landes- und Bundesebene aus. Von 2001 bis 2022 war Walter Desch Präsident des Fußballverbandes Rheinland und somit auch Mitglied im Präsidium des Fußballregionalverbandes Südwest. Er ist Vizepräsident im Sportbund Rheinland. Seit 2008 ist Walter Desch Mitglied im Präsidium des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, derzeit als Vizepräsident. Für den Deutschen Fußball-Bund bewältigte er mannigfaltige Aufgaben, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Als FVR-Fußballschiedsrichter ist Walter Desch seit über 50 Jahren tätig. Für die Fritz-Walter-Stiftung engagiert er sich ebenfalls. Walter Desch erhielt zahlreiche Auszeichnungen vom Sportbund Rheinland, vom Landessportbund Rheinland-Pfalz, vom Fußballverband Rheinland und vom Deutschen Fußball-Bund. 2003 wurde er mit der Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und im Jahr 2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 2022 wurde Walter Desch zum Ehrenpräsidenten des FV Rheinland ernannt.

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Seit 1997 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben.

Sonderehrung zum Wiederaufbau im Sportbereich
Im Rahmen der Verleihung des Sport-Obelisken würdigte Sportminister Roger Lewentz erstmals auch das herausragende Engagement dreier Personen, die sich nach der Flut 2021 in ihren Heimatsportvereinen für den Wiederaufbau eingesetzt hatten. Sie erhielten die Sonderehrung „Wiederaufbau im Bereich des Sports nach der Naturkatastrophe 2021 in Rheinland-Pfalz“.

red – 16.09.22

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