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25. April 2024
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Jahresrückblick 2021: April bis Juni

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April 2021

Viele Schutzengel: Einjähriger stürzte zehn Meter aus dem Fenster
KREIS BAD KREUZNACH. Am Karfreitag gegen 9:45 Uhr stürzte ein 1-jähriger aus dem Fenster im 4. OG eines Mehrparteienhauses in der Planiger Straße. Wie die Polizei mitteilte, kletterte der Junge während den Putzarbeiten unbemerkt über einen Sessel in Richtung eines geöffneten Fensters und stürzte aus einer Höhe von circa 10 Metern herunter auf einen kleinen Grünstreifen, der unmittelbar am Mehrfamilienhaus entlang läuft. Das Fenster war zuvor zum Lüften von der 28-jährigen Mutter geöffnet worden. Der 1-jährige Sohn erlitt hierbei augenscheinlich mehrere Verletzungen, ist jedoch bei Eintreffen der Polizei und Rettungskräften jederzeit bei Bewusstsein und nach erster Einschätzung des Notarztes stabil. Zur weiteren Untersuchung wurde der 1-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Mainz geflogen.
Nach ersten Erkenntnissen wurde er erheblich durch den Sturz verletzt, befand sich jedoch nicht in Lebensgefahr.


Kulturpreis geht an die Gesangsgruppe Bachwagge
IDAR-OBERSTEIN. Der Förderpreis für Kunst und Kultur der Stadt Idar-Oberstein für das Jahr 2020 ging an die Gesangsgruppe Bachwagge Idar-Oberstein. Das beschloss der Kulturausschuss.

Oberbürgermeister Frank Frühauf unterrichtete die Formation telefonisch von der Entscheidung und gratulierte zu dieser Auszeichnung. Der Kulturpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro dotiert, das von der Kreissparkasse Birkenfeld gesponsert wird. Die Gesangsgruppe Bachwagge wurde im Jahre 2005 gegründet.


Bockenauer Fußballer freuen sich über neuen Rollrasen
BOCKENAU. Große Freude herrschte bei den Fußballern in Bockenau. Denn auf dem Sportplatz wurde ein neuer Rollrasen verlegt. Die notwendigen Arbeiten begannen im Oktober 2020. Für die 6000 Quadratmeter große Fläche wurden 770 Rollen mit fünf Sattelzügen vom Niederrhein angeliefert.

Wie Ortsbürgermeister Jürgen Klotz mitteilte, handelte es sich bei dem Rasen um den gleichen wie im Stadion bei Fortuna Düsseldorf. Die Kosten belaufen sich auf 350 000 Euro. Vom Land gab es einen Zuschuss in Höhe von 112 000 Euro.


Corona-Ausbruch im Kirner-Land – Ausgangssperre für den Kreis
KIRN. Mitte April kam es zu einem Corona-Ausbruch im Kirner Land.
Der Hotpsot lag bei den Baptistenmitgliedern in Kallenfels. Dort wurden 25 Personen ermittelt. Die Zahl lag jedoch höher, da der Stabstelle die Kontaktdaten nicht mitgeteilt werden. „Man möchte nicht mit uns zusammenarbeiten“, teilte damals eine verärgerte Landrätin Bettina Dickes mit. Die Besucher des Bethauses kamen unter anderem auch aus Bad Sobernheim und Idar-Oberstein.

Auch die Kindertagesstätte in Kirn-Sulzbach war betroffen. Da in allen drei Gruppen Infizierte festgestellt wurden, musste die Kita schließen. Wegen den hohen Inzidenzzahlen musste die Kreisverwaltung ab dem 21. April eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr verhängen.


Polizei traf über 50 Personen an – Corona-Treffpunkt Parkplatz „Hungriger Wolf“ wird vorübergehend gesperrt
BAD KREUZNACH.
Der Parkplatz am „Hungrigen Wolf“ im Norden von Bad Kreuznach musste gesperrt werden. Grund waren wiederholte Verstöße gegen die Corona-Rechtsverordnung auf dem Parkplatz. Dieser hatte sich schon vor der Corona-Krise als Treffpunkt etabliert.

Trotz häufiger Kontrollen des städtischen Vollzugsdiensts kam es durch die Treffen zu einer permanenten Vermüllung des Parkplatzes und teils auch zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs. Bei Kontrollen der Polizei an einem Wochenende wurden teilweise über 50 Personen und so viele Fahrzeuge festgestellt, dass auch die angrenzende Fahrbahn zum Parken mitbenutzt wurde. Es handelte sich jedoch nur um eine temporäre Maßnahme in der aktuellen Krisensituation.


Autofahrer lieferte sich Verfolgungsfahrt mit 9 Polizeifahrzeugen
BINGEN. Bei einer nächtlichen Streifenfahrt fiel einem Streifenauto ein Audi A1 mit Hamburger Kennung auf. Nach Einschalten des Anhaltesignals beschleunigte der Audi und versuchte sich so der Kontrolle zu entziehen. Der Flüchtende durchfuhr das gesamte Dienstgebiet der Polizeiinspektion Bingen unter Missachtung des Rechtsfahrgebots, Überholverbots und durch eine hohe Überschreitung der Geschwindigkeit.

Es wurde zeitweilig die Höchstgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometer außerhalb geschlossener Ortschaft gefahren. In der Zwischenzeit kamen Streifenwagen von weiteren Dienststellen hinzu, um den Fahrzeugführer zu stoppen. Die Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen verlagerte sich auf die A63 in Fahrtrichtung Alzey. In Höhe der Autobahnabfahrt Biebelnheim fuhr der Flüchtige auf die L408, wo er aufgrund eines Motorschadens seines Fahrzeugs gestellt werden konnte.

Der 52-jährige Fahrer, der eine Sturmhaube um den Hals trug, wurde auf die Dienststelle nach Bingen gebracht. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv. Die Verfolgungsfahrt verlief ohne Beschädigungen des Fluchtautos sowie aller 9 Einsatzfahrzeuge. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung im Straßenverkehr, verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wegen des Führens eines Kfz unter Einfluss von Betäubungsmitteln sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der bestehenden Ausgangssperre gegen den im Kreis Bad Kreuznach ansässigen Mann eingeleitet.


Bronze-Tafeln an drei Originalen auf dem Kornmarktbrunnen gestohlen
BAD KREUZNACH. Stadtführer Hajo Langer, der bei seinen Touren auch in die Uniform des Schutzmannes Wiechert schlüpft, traute seinen Augen nicht. Das Bronzeschild unter der Skulptur Wiechert auf dem Kornmarkt Brunnen fehlte ebenso wie die Schilder seiner Originale-Kollegen „Debedee“ und „Es Gänzje“. Abgeschraubt wurden auch vier Hinweisschilder „Betreten verboten“.

„Da ist uns ein Schaden von 2700 Euro entstanden“, sagt Hans Sifft, Abteilung Grünflächenunterunterhaltung. Doch damit nicht genug. Die Täter haben versucht den Hund aus Bronze abzuhebeln. Gestohlen wurde auch das Schild am Gedenkstein für Magister Laukhard in der Kurhausstraße. Die Stadtverwaltung hatte Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.


Mai 2021

Die Zukunft des Continental Werks in Rheinböllen ist gesichert
RHEINBÖLLEN.
Der Druck und die 24-Stunden-Warnstreiks der Beschäftigten haben ihre Wirkung nicht verfehlt: IG Metall und Unternehmen konnten sich auf ein Verhandlungsergebnis für einen Zukunfts- und Sozialtarifvertrag für die Beschäftigten am Continental Standort in Rheinböllen verständigen. Damit wurde ein unbefristeter Streik in letzter Minute verhindert. Die Eckpunkte sehen vor, dass Continental den Standort Rheinböllen zu einem Kompetenz- und Produktionszentrum in Europa entwickelt und ausbaut.

Mitglieder der IG Metall können betriebsbedingt bis zum 31. Dezember 2023 nicht gekündigt werden. Bis zum 30. April 2025 wird eine Mindestpersonalbemessung von 315 Beschäftigten vereinbart. Im ersten Quartal 2025 werden die Tarifvertragsparteien im Benehmen mit den Betriebsparteien über die zukünftige Mindestpersonalbemessung ab 2026 am Standort verpflichtend beraten. Schon jetzt ist jedoch klar, dass diese bis 2028 nicht unter 250 Beschäftigten liegen wird. Es wird in diesem Zusammenhang von Continental ein festes Produktionsvolumen garantiert. Als Teil der Zukunftssicherung wird das Unternehmen die Berufsausbildung am Standort weiterhin fördern und auch über Bedarf ausbilden.


Führungswechsel bei der Bad Kreuznacher Polizeidirektion
KREIS BAD KREUZNACH. Im Mai wurde der Leiter der Polizeidirektion Bad Kreuznach, Kriminaldirektor Roland Maurer, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Über lange Jahre verwurzelt in der Kriminalpolizei, übernahm Roland Maurer im Zuge seiner beruflichen Laufbahn zahlreiche Leitungsfunktionen. Polizeipräsident Reiner Hamm dankte dem zukünftigen Pensionär zum Abschied für seinen persönlichen sowie beruflichen Einsatz, nicht nur in der Region Bad Kreuznach. Sein Engagement, seine Erfahrung und sein Fachwissen, das er im Laufe seiner Dienstzeit einbrachte und an Kolleginnen und Kollegen weitergeben hat, wird fehlen in der Direktion. Die Nachfolge trat Kriminaldirektor Uwe Thome an.


SPD stellte ihre künftigen Minister vor – Markus Stein rückt in den Landtag nach
RHEINLAND-PFALZ. Die rheinland-pfälzische SPD stellte ihre Minister für die kommende Legislaturperiode vor.

Der SPD-Kreisvorsitzende, Dr. Denis Alt ist weiterhin Staatssekretär in dem neuen „Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit“. Da Dr. Denis Alt als Staatssekretär sein Amt als Landtagsabgeordneter nicht wahrnehmen kann, rückte Markus Stein aus Winterbach für ihn in den Landtag nach.


Bombenentschärfung in Bingen erfolgreich abgeschlossen
BINGEN. „Es ist alles gut gelaufen, die Bombe ist entschärft“, hieß es am Freitag, 7. Mai, von Seiten der Einsatzzentrale um 12:13 Uhr.

„Ich bin froh, dass alles so schnell und störungsfrei gelaufen ist. Schließlich hatten wir dieses Mal bedeutend weniger Zeit, um die notwendigen Vorarbeiten leisten zu können“, so Ordnungsdezernent und Bürgermeister Ulrich Mönch.

Ein Tag zuvor wurde bei Kanalarbeiten im Schulhof der Berufsbildenden Schule in der Pennrichstraße eine 250-kg-Fliegerbombe gefunden und von Seiten des Kampfmittelräumdienstes die Entschärfung für den nächsten Tag angesetzt. Im Evakuierungsradius von 500 Meter wohnten rund 3.000 Menschen.


2 Schwerverletzte: Sportflugzeug stürzte in der Nähe des Flugplatz Domberg ab
BAD SOBERNHEIM. Zwei Schwerverletzte waren die Bilanz eines Flugzeugabsturzes in der Nähe des Flugplatz Domberg.

Um kurz nach 13 Uhr startete der Pilot und sein Mitinsasse das Sportflugzeug nach einer Zwischenlandung auf dem Flugplatz. Bereits kurz nach dem Start stellte der Pilot Motorprobleme an dem Flugzeug fest und wollte wieder in Bad Sobernheim landen. Auf dem Weg zum Flugplatz stürzte das Flugzeug in der Nähe des Flugplatzes plötzlich ab.
Bei dem Absturz zogen sich beide Insassen schwere Verletzungen zu. Sie wurden mit zwei Rettungshubschraubern in Krankenhäusern geflogen. Das Luftfahrtbundesamt nahm die Entwicklungen zur Unfallursache auf.


Neuer Vorstand führt Weinland Nahe – Anja Moser an der Spitze
NAHEREGION.
In seiner ersten digitalen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder des Weinland Nahe e.V. einen neuen Vorstand für vier Jahre gewählt. Mit Anja Moser bekam der Verein eine neue Vorsitzende. Wolfgang Eckes legte nach 15 erfolgreichen Jahren sein Amt nieder.

Wolfgang Eckes (2. v.r.) übergibt das Ruder an Anja Moser (2. v.l.), mit dabei Margit Klein-Forster, Laura Bromberger und Laura Schneider (von links).

„Ich freue mich sehr über diesen Posten, aber ich freue mich noch viel mehr diesen Posten zu haben, weil ein super Vorstand hinter mir steht“, so Moser. Für sie sei es wie „eine Hofübergabe und wir haben einen Hof, der super in Schuss ist.“

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Vorstand Laura Schneider vom Weingut Jakob Schneider in Niederhausen. Als ehemalige Geschäftsführerin von Weinland Nahe habe Sie eine „eine tolle Zeit mit dem Vorstand gehabt“. Auch nach dieser Zeit ist sie dem Verein immer verbunden geblieben und freue sich daher sehr über die zukünftige Arbeit im Vorstand. Dieser sei eine klasse Mischung aus noch junge, aber auch schon erfahrenen Leuten.


Stadt verlor Klage wegen Fettabscheider
BAD KREUZNACH. Das Berufungsverfahren der Stadt Bad Kreuznach gegen den Hotelier Gereon Haumann wegen dem Einbau von Fettabscheider in kleinen gastgewerblichen Betrieben wurde vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz eingestellt. Die Kosten des Berufungsverfahrens hat die Stadt zu tragen. Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Berufungsverfahren auf 5.000 Euro festgesetzt. Bereits im Juli 2020 gab das Koblenzer Verwaltungsgericht dem Hotelier recht. Gegen das Urteil ging die Stadt Bad Kreuznach in Berufung.

Zu Recht hat das Verwaltungsgericht angenommen, dass die angeordnete Verpflichtung der Stadt zum Einbau einer Fettabscheideanlage auf einer unwirksamen Rechtsgrundlage beruht, da die Regelung ihrer Allgemeinen Entwässerungssatzung dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit widerspricht und daher unwirksam ist.
Wie das Gericht weiterhin mitteilte, fehlt eine Ausnahmevorschrift für solche Grundstücke, auf denen derart geringe Konzentrationen von lipophilen Stoffen anfallen, dass im Einzelfall der Verzicht auf den Einbau vertretbar erscheint.

2019 hat die Stadt per städtischer Satzung alle gastgewerblichen Betriebe verpflichten wollen, einen Fettabscheider einzubauen, egal welche Speisen für wie viele Gäste täglich angeboten werden.


Juni

Schwere Unwetter im Kreis Bad Kreuznach
KREIS BAD KREUZNACH.  
Zu schweren Unwettern kam es Anfang Juni im Kreis Bad Kreuznach. Diese sorgten für zahlreiche Einsätze für Feuerwehr, Polizei und Straßenmeisterei.

Überflutete Straßen in Winterburg.

In Bad Sobernheim wurde die Monzinger Straße dabei so stark überflutet, dass die Wassermassen teilweise ins Landesimpfzentrum liefen. Hier kam es zu einem kurzen Stromausfall. Nach einer kleinen Pause konnten die Impfungen fortgesetzt werden. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden. Auch im restlichen Dienstgebiet mussten Feuerwehr und Straßenmeisterei vermehrt aufgrund von überfluteten und mit Schlamm und Gesteinsbrocken verschmutzen Straßen ausrücken. Teilweise war auch die B41 in Höhe Bad Sobernheim überflutet.

Am späten Abend kam es zu einem erneuten schweren Unwetter. Davon betroffen waren besonders die Gemeinden Winterbach und Winterburg.


Gleitschirmflieger stürzte ab
NORHEIM.
Aus unbekannter Ursache stürzte ein Gleitschirmflieger im Bereich Norheim/Bad Münster-Ebernburg in eine Baumgruppe. Während der Schirm in einem größeren Baum hängen blieb, konnte sich der Mann an einem schmäleren Stamm festklammern. Alleine war dem offenbar unverletzten Gleitflieger ein Abstieg allerdings nicht möglich. Da zudem die Gefahr des Absturzes bestand, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren Norheim und Rüdesheim, die Einsatzzentrale sowie Rettungsdienst und Polizei.

Vor Ort befahl Einsatzleiter Martin Barth nach Rücksprache mit dem Patienten und dem Rettungsdienst den Einsatz tragbarer Leitern. Sämtliche Steighilfen der Fahrzeuge kamen hierbei zum Einsatz. Die Maßnahme stellte sich für die Kräfte jedoch herausfordernd dar. Um die eigentliche Einsatzstelle zu erreichen, mussten die Helfer zunächst sämtliche Gerätschaften über unwegsames Gelände nach unten transportieren. Mit mehreren vier- und zweiteiligen Steckleitern sicherten die Feuerwehrleute den schmalen Baumstamm. Anschließend brachten sie eine dreiteilige Schiebeleiter unter dem Mann in Stellung. Vorsichtig und Stück für Stück wurde die Leiter nach oben ausgezogen, bis der in Not befindliche Mann erreicht wurde. Er wurde mit Leinen gesichert und nach unten geführt.


Neues sechsgeschossiges Sparkassen-Gebäude im Kelteneck eröffnet
INGELHEIM.
Im Rahmen einer kleinen, dem Infektionsgeschehen angepassten Feierlichkeit wurde das neue Sparkassen Flaggschiff in Ingelheim eingeweiht. Das sechsgeschossige Gebäude im Kelteneck bietet seit einigen Monaten zahlreichen Mietern in 23 Wohnungen ein neues Zuhause und wurde bereits seit einigen Wochen von Teilen der Sparkassen-Mitarbeiterschaft genutzt.

Auf rund 2.000 Quadratmetern der insgesamt 6.400 Quadratmeter zählenden Fläche ist das neue Beratungs-Center untergebracht, das den Mitarbeitern im Erdgeschoss sowie im ersten Stock Platz bietet. Neben den Mietwohnungen befinden sich zudem Gewerbeflächen einen Zahnarzt und einen Kieferorthopäden sowie eine Caritaseinrichtung im Gebäudekomplex.

Landrätin Dorothea Schäfer, die auch die Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse Rhein-Nahe ist, freute sich über den Zugewinn durch das neue Beratungs-Center für Ingelheims Mitte und die Region: „Der Landkreis Mainz-Bingen liegt im Speckgürtel des Rhein-Main-Gebietes und gehört zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Die Symbiose aus Wohnraum und Gewerbefläche hier am Kelteneck bedient die regionalen Bedürfnisse, die stetig wachsen.


Seltenes Ereignis: Sitzungspräsident und Sitzungspräsidentin der Weisse Fräck gaben sich das Ja-Wort
STROMBERG / BAD KREUZNACH. Dass Pärchen bei der Fastnacht ihre große Liebe kennenlernen und auch heiraten ist nicht ungewöhnlich. Aber die Trauung von Sidonie und Rochus Schmitt aus Schweppenhausen war schon etwas Einmaliges, denn beide sind die amtierenden SitzungspräsidentInnen des Karnevalvereins Weisse Fräck in Bad Kreuznach.

Ihre Liebe entdeckten sie bei einer Hochzeit 2018, als ebenfalls ein Brautpaar der Weisse Fräck sich das Ja-Wort gab.

Nach der standesamtlichen Trauung im Stromberger Standesamt wurde das Brautpaar von Mitgliedern des Herren- und Damenelferrates überrascht. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie erschien nur eine kleine Abordnung. Wie es sich für Fastnachter gehört, durften natürlich die Luftschlangen beim Begrüßen des Brautpaares nicht fehlen.

Ein originelles Geschenk wurde auch noch überreicht. Da Sidonie und Rochus Schmitt sich bei Veranstaltungen immer das letzte Bier teilen, gab es vom Damenelferrat einen Präsentkorb mit Bier. Die Glückwünsche der ganzen Weisse Fräck-Familie überbrachte Abteilungsleiter Lars Müller, der auch gleichzeitig Trauzeuge des Bräutigams war.


Jörg Brendel gehört dem Vorstand der Sparkasse Rhein-Nahe an
REGION. Die Zweckverbandsversammlung der Sparkasse Rhein-Nahe, hat Jörg Brendel einstimmig als neues Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Rhein-Nahe bestellt.

Mit dieser Entscheidung, die zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt, folgte die Zweckverbandsversammlung der einstimmigen Empfehlung des Verwaltungsrates der Sparkasse Rhein-Nahe und besetzt diese Spitzenposition wieder mit einem langjährigen Mitarbeiter, der die Sparkasse zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Peter Scholten, und seinem Vorstandskollegen, Steffen Roßkopf, führen wird.


11 Verletzte bei schwerem Unfall auf der L236
WINDESHEIM.
Zu einem schweren Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kam es am 26. Juni auf der L236. Gegen 14:19 Uhr befuhr ein 81- jähriger Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw die L236 vom Breitenfelser Hof kommend in Richtung Waldlaubersheim und beabsichtigte an der Einmündung zur K49 nach links in Richtung Hergenfeld abzubiegen. Hinter ihm fuhr ein 35- jähriger Pkw-Fahrer aus dem Raum Bad Kreuznach. Gleichzeitig näherte sich aus entgegengesetzter Fahrtrichtung ein VW mit sieben Insassen.

Luftaufnahme der Unfallstelle

Letztendlich übersah der 81- jährige Verkehrsteilnehmer den heranfahrenden VW beim Linksabbiegen, sodass der VW Fahrer eine Vollbremsung einleitete und nach links lenkte. Hierbei kollidierte der VW leicht mit dem Heck des Unfallverursachers, bevor er mit dem Pkw des 35- Jährigen frontal zusammenstieß. Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes wurde der Pkw des 35- Jährigen in den Straßengraben befördert. Alle 11 Beteiligten wurden zur Abklärung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht, wobei drei Insassen schwer und vier Insassen leicht verletzt wurden. Die Fahrstrecke war für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.


Trauer um Heinz Kaul
NIEDERHAUSEN/BAD KREUZNACH. Nach langer, schwerer Krankheit verstarb Küchenmeister Heinz Kaul (71), der auch durch sein Engagement als Wein- und Kulturbotschafter weithin bekannt und geschätzt war. Zusammen mit seiner Ehefrau, hatte er in den 1970er-Jahren das Restaurant „Kupferkanne“ in Bad Sobernheim bewirtschaftet, bevor er 1981 in Bad Kreuznach das Restaurant „La Cuisine“ eröffnete und viele Jahre lang erfolgreich betrieb – damals die beste Adresse in der Stadt. Kaul hat in seiner Laufbahn viele gute Köche ausgebildet und schließlich deren Wissen und Fähigkeiten als ehrenamtlicher Prüfer der Industrie- und Handelskammer auf die Probe gestellt. Er rief den Van-Recum-Kreis in Leben, bei dem Genießer das perfekte Zusammenspiel von erlesenen Speisen und korrespondierenden Weinen erlebten.

Heinz Kaul.

Kaul setzte sich für den Erhalt der damaligen Jacob-Selzer-Schule ein, weil er die Ausbildung von Köchen und Restaurantfachleuten am Standort Bad Kreuznach sichern wollte. Im Klub der Köche des Nahetals pflegte Kaul als Vorsitzender den kollegialen Austausch und den Zusammenhalt. Nach vielen Jahren der Selbstständigkeit wechselte er zur „kreuznacher diakonie“, um deren Großküche in Meisenheim zu leiten und bei der Arbeit behinderte Menschen einzubinden: Der Qualitätssprung war signifikant. Mit seinem Partyservice „La Cuisine“ verwöhnte er weiterhin die Gäste vieler Feste und Gesellschaften.

In seiner Wahlheimat Niederhausen unterstützte der gebürtige Bad Kreuznacher viele Projekte wie die Stauseehalle oder den Spielplatz durch verlockende Speisenangebote bei Raderlebnistagen, deren Reinerlös stets für die Gemeinde bestimmt war.


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