HOCHSTETTEN-DHAUN. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B41 bei Hochstetten-Dhaun hat am Mittwochabend, 12. August, ein Todesopfer und mehrere Verletzte gefordert. Für eine 63-jährige Autofahrerin kam jede Hilfe zu spät. Ein Kind wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Es war bereits der dritte schwere Frontalzusammenstoß auf der B41 innerhalb einer Woche. Der Unfall ereignete sich gegen 17.54 Uhr auf der Ortsumgehung Hochstetten-Dhaun. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war eine 20-jährige Mercedes-Fahrerin auf der B41 von Bad Kreuznach kommend in Richtung Idar-Oberstein unterwegs.
In einer Rechtskurve geriet die junge Frau aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Dort kollidierte ihr Mercedes mit einem entgegenkommenden Skoda. Ein BMW, der unmittelbar hinter dem Skoda fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte ebenfalls gegen den Skoda.

63-jährige Fahrerin stirbt noch an der Unfallstelle
Die 63-jährige Fahrerin des Skoda wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag. Ein Kind, das sich ebenfalls in dem Fahrzeug befand, erlitt schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde es mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.Auch alle weiteren am Unfall beteiligten Personen wurden verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Die B41 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Ortslage Hochstetten-Dhaun umgeleitet. Die Sperrung sollte nach ersten Angaben voraussichtlich bis Mitternacht andauern.Zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die zuständige Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kirn unter der Telefonnummer 06752 / 156-0 in Verbindung zu setzen.
Bereits der dritte schwere Frontal-Crash innerhalb einer Woche
Innerhalb von nur einer Woche ereigneten sich auf der B41 drei schwere Unfälle mit Kollisionen des Gegenverkehrs – alle in einem vergleichsweise kurzen Streckenabschnitt. Am Donnerstag, 6. August, kam es bei Bad Sobernheim zu einem schweren Zusammenstoß. Ein 68-jähriger Toyota-Fahrer kollidierte mit dem VW-Kombi einer 46-jährigen Frau. Beide wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
Nur einen Tag später ereignete sich auf Höhe Simmertal der nächste schwere Unfall. Ein 25-jähriger Seat-Fahrer geriet mit seinem Fahrzeug von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit dem Mazda eines entgegenkommenden 69-Jährigen. Auch die beiden Männer mussten nach dem Unfall in Krankenhäuser gebracht werden.
Nun folgte am Mittwoch bei Hochstetten-Dhaun der dritte schwere Unfall innerhalb weniger Tage – diesmal mit tödlichem Ausgang. Die drei Unfallstellen liegen nur rund 15 Kilometer voneinander entfernt. In allen Fällen waren umfangreiche Rettungsmaßnahmen notwendig und die B41 musste jeweils für mehrere Stunden gesperrt werden. Die genauen Ursachen der drei Unfälle sind Gegenstand der jeweiligen Ermittlungen.






