BINGEN. Mit Straßenkunst, Musik, Artistik und einem abwechslungsreichen Familienprogramm hat das 16. Kulturuferfest am Sonntag tausende Besucher an das Binger Rheinufer gelockt. Nach Angaben der Veranstalter erlebten mehr als 6.000 Gäste entlang der Rheinpromenade einen abwechslungsreichen Festivaltag, der Bingen einmal mehr als lebendiges Kultur- und Ausflugsziel präsentierte.
Von 12 bis 19 Uhr verwandelte sich die rund drei Kilometer lange Uferpromenade – einen Tag nach „Rhein in Flammen“ – in eine große Open-Air-Bühne. Zwischen dem Museum am Strom, dem Zollamt, dem Alten Industriekran und dem Rhein-Nahe-Eck präsentierten elf Künstlergruppen ein vielseitiges Programm mit Artistik, Comedy, Livemusik, Straßentheater und fantasievollen Walk Acts. Zahlreiche Mitmachaktionen luden Besucher aller Altersgruppen zum Ausprobieren und Mitmachen ein.

Bei sommerlichen Temperaturen sorgten spektakuläre Trapezvorführungen, humorvolle Theaterszenen und musikalische Darbietungen für beste Unterhaltung. Die Künstler zeigten sich im Anschluss begeistert von der Atmosphäre. So bezeichneten die Akteure der „Lebendigen Musikbox“ das Kulturuferfest als „wunderbares Fest mit einem großartigen Publikum“.
Auch Jens Thiele, Geschäftsführer der Bingen Tourismus & Kongress GmbH, zog ein positives Fazit. Das Kulturuferfest verbinde auf besondere Weise die attraktive Lage am Rhein mit Kultur für die ganze Familie, regionaler Gastlichkeit und einem Programm, das Gäste aus nah und fern begeistere.

Großen Zuspruch fand erneut der Kunsthandwerkermarkt zwischen Zollamt und Altem Industriekran. Mehr als 40 Aussteller präsentierten handgefertigten Schmuck, Keramik, Kunstwerke und kreative Designobjekte. Ergänzt wurde das Angebot durch Mitmachaktionen der JUNGEN Kunstwerkstatt, der Bücherei³ und des Museums am Strom, das seine Ausstellungen bei freiem Eintritt öffnete. Ein Schiffsknotenworkshop des Binger Schiffervereins sowie Informationsstände des Arbeitskreises Jüdisches Bingen und des Binger KiKuBi rundeten das kulturelle Programm ab.

Für das leibliche Wohl sorgten regionale Winzer, Bars und Gastronomen, die an verschiedenen Standorten entlang des Rheinufers ihre Spezialitäten anboten. Damit verband das Kulturuferfest erneut Straßenkunst, Kulinarik und die besondere Atmosphäre am Rhein zu einem gelungenen Veranstaltungstag für die ganze Familie.





