StartNachrichtenKreis Mainz-BingenVerabschiedungen, Dienstjubiläen und Beförderung bei der Stadtverwaltung Bingen

Verabschiedungen, Dienstjubiläen und Beförderung bei der Stadtverwaltung Bingen


BINGEN. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal von Burg Klopp hat Bürgermeister Ulrich Mönch in Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Feser verdiente
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt: Zwei langjährige Beschäftigte wurden in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, zwei Kolleginnen feierten ihr 25-jähriges
Dienstjubiläum und eine Mitarbeiterin wurde für ihren besonderen Einsatz mit einer
Höhergruppierung gewürdigt.

Der Bürgermeister betonte in seiner Ansprache die zentrale Bedeutung der Mitarbeitenden für eine funktionierende Verwaltung: „Verwaltung funktioniert durch Menschen – durch ihre Kompetenz und ihren Einsatz. Jede und jeder von Ihnen hat mit Fachkompetenz und persönlichem Engagement zum erfolgreichen Funktionieren unserer Verwaltung beigetragen. Ihre Arbeit ist kein bloßer Job – sie bedeutet Mitverantwortung für das öffentliche Leben in unserer Stadt.“

Bernhard Eckes absolvierte Ende der 1970er Jahre seine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Nach dem Wehrdienst trat er 1982 bei der Kläranlage in den Dienst ein – und blieb den Stadtwerken Bingen am Rhein ganze 44 Jahre lang treu. „Seine Kolleginnen und Kollegen beschreiben ihn als den ruhigen Pol in der Elektro-Abteilung: pflichtbewusst, besonnen, stets freundlich und mit ausgeprägtem Sinn für Ordnung und Sauberkeit“, so Ulrich Mönch in seiner Ansprache. Er wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute sowie viel Zeit mit der Familie und den beiden Hunden.

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Melanie Marra brachte bei ihrem Eintritt in den städtischen Dienst bereits vielfältige Berufserfahrung mit: Zunächst als Arzthelferin und Kassiererin tätig, absolvierte sie ab 2020 berufsbegleitend die Ausbildung zur Erzieherin. 2022 trat sie in den Dienst der Stadt Bingen am Rhein ein und war zunächst in der Kita an der Burg Klopp tätig, bevor sie in den Hort Pfiffikus wechselte. „Dort sind Sie bekannt für Ihren guten Überblick, Ihr kreatives Arbeiten mit den Kindern sowie Ihren Humor – auch über sich selbst können Sie herzlich lachen“, hob der Bürgermeister hervor. Zum 1. April 2026 wurde ihr die stellvertretende Leitung des Kinderhorts übertragen und Melanie Marra kann sich nun über ihre Höhergruppierung freuen.

Simone Nierychlo trat im Zuge eines Betriebsübergangs im Jahr 2018 in den Dienst der Stadt Bingen am Rhein ein, als die Stadt die katholische Kita am Mäuseturm übernahm. „Doch das Engagement für diese Einrichtung reicht weit länger zurück: Bereits seit Mai 2001 warst du dort als Gruppenleiterin tätig – und auf dieses Datum berechnet sich das heutige 25-jähriges Dienstjubiläum. In einem Vierteljahrhundert hast du nicht nur als äußerst kompetente und engagierte pädagogische Fachkraft erwiesen, sondern auch als geschätzte Kollegin, die das Team in besonderer Weise bereichert“, so Bürgermeister Ulrich Mönch.

Michael Peter kam nach seinem Studium des Bauingenieurwesens und dem Wehrdienst 1993 als Bauingenieur in die Abteilung Tiefbau beim Stadtbauamt Bingen am Rhein. Als die Abteilung 2013 den Stadtwerken übertragen wurde, blieb er dem Bereich erhalten. 2020 wechselte Michael Peter zum Rechnungsprüfungsamt. „Ihrem Anspruch auf Ordnung sind Sie bis zum Schluss treu geblieben: Kurz vor dem Ruhestandsbeginn kamen Sie sogar in der Freizeit ins Büro, um den Schreibtisch zu räumen und ,ein geordnetes Feld zu hinterlassen‘“, erinnerte der Bürgermeister. Er wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute.

Alexandra Wagner trat nach ihrem Pädagogik-Studium in Mainz im Jahr 2001 in den Dienst der Stadt Bingen am Rhein ein und ist seitdem ununterbrochen in der Stadtjugendpflege tätig – heute als deren Abteilungsleiterin. „Sie sind kreativ und nicht nur offen für neue Projekte, sondern direkt mit Begeisterung und eigenen Ideen dabei. Neue Aufgaben lehnen Sie nicht ab, sondern beginnen direkt mit konstruktivem Brainstorming“, so Bürgermeister Ulrich Mönch. Am liebsten arbeitet Alexandra Wagner unmittelbar mit den Kindern. In diesem Sinne steht sie für ein Motto, das Erich Kästner treffend formulierte: „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“

Im Namen der gesamten Verwaltung wünschte der Bürgermeister den Geehrten
nochmals alles Gute, bevor Vorgesetzte, Amtsleiter und die Personalratsvorsitzende
ihrerseits Wort des Dankes sprachen.


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