LANGENLONSHEIM. Am späten Montagnachmittag gegen 17:20 Uhr ereignete sich auf der L242 zwischen Langenlonsheim und Guldental ein schwerer Verkehrsunfall, der einen massiven Rettungseinsatz nach sich zog. Ein 38-jähriger Autofahrer, der allein in Richtung Guldental unterwegs war, geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
In dem zweiten Wagen befanden sich vier Personen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der 44-jährige Fahrer sowie zwei Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren leicht verletzt. Auch der Unfallverursacher kam mit leichteren Verletzungen davon. Schwer traf es hingegen die 35-jährige Beifahrerin des entgegenkommenden PKW, die nach derzeitigem Kenntnisstand schwere Verletzungen erlitt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Komplexität der Lage und die hohe Anzahl der Verletzten machten einen großangelegten Rettungseinsatz erforderlich. Neben mehreren Rettungswagen waren zwei Notärzte vor Ort, wobei einer der Mediziner mit einem Hubschrauber direkt zur Unfallstelle eingeflogen wurde. Insgesamt waren rund 44 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Langenlonsheim, Bretzenheim und Guldental sowie Mitglieder des Führungsdienstes im Einsatz. Die Feuerwehr befreite eine eingeschlossene Person mit technischem Gerät, sicherte die Unfallstelle ab, streute auslaufende Betriebsstoffe ab und sorgte für die notwendige Ausleuchtung während der Unfallaufnahme.
Die zunächst durch die Feuerwehr eingerichtete Vollsperrung der Landstraße wurde im weiteren Verlauf von der Polizei übernommen. Zur präzisen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter beauftragt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern derzeit noch an. Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich als Zeugen bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.





