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FEILBINGERT. Wenn die Lemberggemeinde vom Donnerstag, 2. Oktober, bis Montag, 6. Oktober, zum Feilbingerter Jahrmarkt einlädt, schlägt sie die Brücke zwischen langer Tradition und aktuellem Gemeinschaftsleben. Ausrichter des viertägigen Festes, das sich über das Bürgerhaus, die Lemberghalle, den Sportplatz und die örtlichen Gaststätten erstreckt, ist die neu gegründete „Jahrmarktsgemeinschaft Feilbingert e.V.“.
In Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde wurde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das von traditionellen Kerbespielen über einen Gottesdienst und einen festlichen Kerweumzug bis hin zu Livemusik und einem großen Abschlussfeuerwerk reicht. Neben den kulinarischen Spezialitäten der Winzer und Gastronomen erwartet die Besucher eine bunte Mischung aus Verkaufsständen und Karussells.
Die Ursprünge des Jahrmarktes, der immer am ersten Sonntag nach dem 29. September gefeiert wird, reichen bis ins Jahr 1798 zurück. Der damalige eintägige Markt war eine kluge Entscheidung, da er direkt nach der Ernte stattfand. Die historische Bedeutung des Festes ist so groß, dass es sogar im Jahr 1847 in einer Zeitung mit dem Münchner Oktoberfest in einem Atemzug genannt wurde – ein Umstand, der die Feilbingerter bis heute mit Stolz erfüllt.

Grußwort von Ortsbürgermeisterin Andrea Silvestri
„Liebe Gäste des Feilbingerter Jahrmarktes 2025,
vom Donnerstag den 2. bis Montag den 6. Oktober feiern wir Feilbingerter Jahrmarkt – im Bürgerhaus und rund um die Lemberghalle, auf dem Sportplatz und in unseren Gaststätten. Im Namen der Ortsgemeinde, meiner Beigeordneten und Ratsmitglieder, Kirchengemeinden, Ortsvereine, Gastonomen, Winzer, Standbetreiber, Schausteller und aller Beteiligten heiße ich Sie alle auf das Herzlichste Willkommen.

Der jüngste Verein in unserem Dorf, die „Jahrmarktsgemeinschaft Feilbingert e.V.“, ist Ausrichter der Veranstaltung und in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde können sich alle Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen u.a. mit Kerwespielen, Gottesdienst, Livemusik, Kerweumzug und Abschlussfeuerwerk. Bei kulinarischen Köstlichkeiten sowie bunten Verkaufsständen und Karussellen ist für Alt und Jung etwas dabei.
Warum feiern wir einen Jahrmarkt in Feilbingert? Dazu hier ein paar historische Hintergründe:
Unsere Kerb wird immer am ersten Sonntag nach Michaelis (29. September) gefeiert. Über die geschichtliche Entwicklung des Kirchweihfestes machen wir uns heute kaum noch Gedanken.
Unsere Vorfahren haben mit viel Fleiß und Mühe Gotteshäuser in unserem Dorf errichtet zu deren Einweihung dann jährlich ein großes Fest des gemeinsamen Glaubens und der Dorfgemeinschaft gefeiert wurde. Seit 1792 besetzten immer wieder französische Truppen das linke Rheinufer. 1798 folgte dort die Einführung französischer Verwaltungsstrukturen, also auch für Feil und Bingert. Ein eintägiger Markt anlässlich unseres Kirchweihfestes ist deshalb erstmals für dieses Jahr, am Sonntag nach Michaelis, belegbar. Der Termin war klug gewählt, denn die Ernte der Bauern war eingefahren und Anschaffungen für den Herbst und bevorstehenden Winter standen an. 1816 kam die Pfalz, und somit auch Feil-Bingert, in den Besitz des Königreichs Bayern. In der Sonntags-Beilage des Augsburger Anzeigeblattes von 1847 wird der Feilbingerter Jahrmarkt sogar in einer Spalte mit dem Münchner Oktoberfest genannt. Darauf sind wir – zu Recht – sehr stolz.
„Feilbingerter Jahrmarkt“ oder „Feilbingerter Kerb“ – beides ist richtig und gehört zusammen. Wir freuen uns auf Sie und wünschen allen Gästen unbeschwerte und schöne Stunden in unserer Lemberggemeinde.
Herzliche Grüße
Ihre / Eure
Andrea Silvestri








