Horst Weyand und Michael Prinz zu Salm-Salm wurden bei der Volksbank-Vertreterversammlung verabschiedet

Der neue Vorstandsvorsitzende Patrick Miljes, Vorstand Odo Steinmann, Philippa Prinzessin zu Salm-Salm, Michael Prinz zu Salm-Salm, Aufsichtsratsvorsitzender, Andreas Kolb, Horst Weyand und Joris Bühler (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, v.li.)

03.07.2023
Von MARKUS WOLF
REGION. Eigentlich stehen bei den jährlichen Vertreterversammlungen der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück immer die Zahlen im Mittelpunkt. Doch bei der jüngsten Versammlung standen Verabschiedungen im Mittelpunkt. Denn mit dem Vorstandsvorsitzenden Horst Weyand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Prinz zu Salm-Salm verlassen zwei bekannte Gesichter die Volksbank.

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Horst Weyand kam am 1. Oktober 1999 als Marktvorstand zur Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück war 19 Jahre Vorstandsvorsitzender. In seine Laufbahn fielen unter anderem vier Fusionen.

„Sie haben die Bank immer mit einer ruhigen Hand gesteuert. Ihre klare Strategie war, wir wollen wachsen. Unter ihrer Leitung wurden zahlreiche Geschäftsstellen gebaut. Auch der Neubau des Haupthauses in der Salinenstraße. Sie sind ein guter Ratgeber und die Mitarbeiter stehen bei Ihnen im Mittelpunkt“, fasste Prinz zu Salm-Salm zusammen.

„Ich war immer ein Glückskind. Ich hatte immer Menschen um mich herum, die mir geholfen haben“, so Horst Weyand.

Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Andreas Kolb gewählt. Er dankte Michael Prinz zu Salm-Salm für seine 29-jährige Tätigkeit im Aufsichtsrat. Davon 20 Jahre als Vorsitzender. In die Amtszeit von Prinz zu Salm-Salm fielen unter anderem auch die vier Fusionen.

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„Sie haben den Aufsichtsrat mit elf starken Persönlichkeiten besetzt, und dafür gesorgt, dass das Feld gut bestellt ist“, bedankte sich Kolb bei seinem Vorgänger.

Michael Prinz zu Salm-Salm.

Als eine wunderbare Zeit fasste Michael Prinz zu Salm-Salm seine Zeit im Aufsichtsrat zusammen. Ein Dankeschön zollte er dem großartigen Team. „Ich bin sehr stolz auf alle gewesen. Ich bin auch stolz und dankbar, dass es dieses Haus gibt, und das ich hier dienen durfte“, so Prinz Michael in seiner Abschiedsrede.

Da Michael Prinz zu Salm-Salm mit 70 Jahren die Altersgrenze erreichte, war der Wechsel notwendig geworden. Für seine Verdienste zeichnete Andreas Kolb den Prinzen mit der Ehrennadel in Gold des Genossenschaftsverbandes aus.

Als Abschiedsgeschenk wünschte sich Horst Weyand eine Spende für die drei Tafeln im Voba-Geschäftsgebiet. Prinz zu Salm-Salm überreichte deshalb einen Scheck über 3 000 Euro an Horst Weyand.
Auch der Prinz verzichtete auf Abschiedsgeschenke. Er bekam eine Spende in Höhe von 3000 Euro. Das Geld ist für den Förderverein „Freundeskreis der Dalburg“ und der Osteuropahilfe „Csilla von Boeselager“ bestimmt.

Aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurde auch Kerstin Zerfass. Neu in den Aufsichtsrat wurden Annemarie Dhonau und Fred Jung gewählt.

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Vor den Verabschiedungen standen allerdings noch die Zahlen im Vordergrund. Mit einem Plus von 783 Millionen Euro betrug die Bilanzsumme 2,13 Milliarden Euro. Ein Plus von 89 Millionen Euro gab es bei den Kundenkrediten. Sie liegen bei 1,557 Milliarden Euro. Einen Rückgang gab es bei den Baufinanzierungen für Neubauten. Um 27 Prozent gingen sie zinsbedingt auf 105 Millionen Euro zurück. Der Bilanzgewinn beträgt 3,07 Millionen Euro.

Die Dividende beträgt in diesem Jahr wie im Vorjahr 1,75 Prozent. „Die Bank hat alles getan, um klug und nachhaltig zu wirtschaften“, sagte Weyand. Er ist aber optimistisch, dass bei der Dividende im kommenden Jahr eine drei vor dem Komma steht. „Ab dem Jahr 2023 sehen wir eine hervorragende Entwicklung“, so Weyand.

Die Nachfolge von Horst Weyand übernahm Patrick Miljes am 1. April. Er konnte den Anwesenden unter anderem von 909 neuen Kunden berichten und dass das Kreditgeschäft von Januar bis Mai um 23 Millionen Euro zulegte.


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