Aus dem ExistenzgründerTag wurde der Existenzgründer-Talk

Moderator Torsten Strauß, Angelina Kappler, Christian Knichel und Jean-Luc Blumers (v.l.)

KREIS BAD KREUZNACH. „Es macht Spaß am Steuer zu stehen!“ Landrätin Bettina Dickes machte zum Abschluss des Existenzgründerabends „Gründerkultur – Talk in der Burg“ Mut, den Schritt ins eigene Unternehmen zu wagen. Seit zehn Jahren ist der ExistenzgründerTag in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach fest etabliert und inspirierte zahlreiche angehende Unternehmerinnen und Unternehmer beim Schritt in die Selbständigkeit.

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Für die nun zehnte Ausgabe gingen die Veranstalter neue Wege: der ExistenzgründerTag wurde zum Existentenzgründer-Talk. Das Konzept wurde von Grund auf überarbeitet. So standen in diesem Jahr insbesondere lockere Interviews und Gespräche mit Existenzgründern und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern im Vordergrund. Auch die Location war neu: die Kauzenburg mit Blick mit inspirierendem Panoramablick über die Stadt.

Sieben Unternehmerinnen und Unternehmer berichteten in zwei Talk-Runden, moderiert von „initiativ“-Chefredakteur Torsten Strauß, über ihren Weg an die Unternehmensspitze. In der ersten Runde berichtete Winzerin Angelina Kappler über den Prozess der Übernahme des Weinguts ihres „Schwiegeronkels“ in Weinsheim. „Winzerin ist einfach der schönste Beruf, den man sich vorstellen kann“, ist sie überzeugt. Christian Knichel übernahm im Jahr 2020 die gleichnamige Metzgerei seines Schwiegervaters, um das Unternehmen zu bewahren und ihm eine Zukunftsperspektive zu geben. Innerhalb von nur zwei Jahren schaffte er es von der Ausbildung bis zur Meisterprüfung – und ist nun sogar Obermeister seiner Innung. „Das funktionierte nur mit Unterstützung meiner Familie“, sagte er.

Und Jean-Luc Blumers, Inhaber des Restaurants Freigeist auf der Ebernburg berichtete, wie er mit seiner Strategie aus Qualität und Regionalität die Menschen begeistern will.

Neben dem Gründungs-Spirit sollte auch die im Titel angekündigte Kultur nicht zu kurz kommen. Dafür sorgte Chnutz vom Hopfen, Geschichtenerzähler und Experte für die Geschichte der Region. Wie Funktionierten eigentlich Unternehmensgründungen im Mittelalter? In seinem unterhaltsamen Vortrag zog er erstaunliche Parallelen aus historischer Zeit zu heutigen Rahmenbedingungen – und gab damit inspirierende Denkanstöße.

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In der zweiten Talk-Runde berichtete Nicola Baumdicker-Busch, Geschäftsführerin von Busch Microsystems, wie sie gemeinsam mit ihrem Vater ihr Unternehmen in Langenlonsheim mit aufbaute und wie es durch geschickte Zusammenarbeit mit der TH Bingen gelingt, die nötigen Fachkräfte für das Unternehmen zu begeistern.

Paul Thomann aus Schweppenhausen betreibt einen Internet-Handel, der unter anderem Gelenkbandagen vertreibt und erläuterte die Herausforderungen im E-Commerce. KFZ-Meister Jens Schneider aus Hüffelsheim hat die KFZ-Werkstatt übernommen, in der er einst angestellt war, und berichtete darüber, wie es ihm gelungen ist, das Unternehmen nach seiner eigenen Handschrift zu formen.

Architekt Stephan Kusche aus Bad Kreuznach machte sich selbständig, um seine Vorstellungen von Architektur umsetzen zu können und zeitlich flexibler zu sein.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsrunden machten Mut, den Schritt in die Selbständigkeit zu unternehmen und für den eigenen Erfolg zu arbeiten.

Nach dem Diskussionsteil standen Partnerinnen und Partner des Existenzgründernetzwerks bereit, um mit den Besuchern die wichtigsten Fragen aus fachlicher Sicht zu beurteilen. Veranstalter sind die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis sowie die Wirtschaftsjunioren Bad Kreuznach in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer sowie den Organisationen des Handwerks.

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Unterstützt wurde der Abend durch die Sparkasse Rhein-Nahe, die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz sowie das Wirtschaftsministerium.

red – 11.10.22

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