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Was wollen die Bürgerinnen und Bürger für Idar – Abschlussbericht der Vorbereitenden Untersuchungen wird präsentiert

IDAR-OBERSTEIN. Am Montag, 12. September 2022, um 18.30 Uhr, in der Heidensteilhalle, Pestalozzistraße 2, wird das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (kurz: ISEK) für den Kernbereich Idar vorgestellt. Das ISEK beschreibt die Ziele, Handlungsfelder und Projekte für die Entwicklung des Kernbereichs Idar für die kommenden Jahre und dient als Grundlage für die Entscheidungen der kommunalen Gremien. Mit einer Auftaktveranstaltung, zwei Bürgerworkshops sowie einer Begehung des Sanierungsgebietes hatten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit ihre Ideen und Vorstellungen zu formulieren.

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Über den Jugendtreff am Markt und die Berufsbildende Schule wurden darüber hinaus viele Jugendlichen direkt angesprochen und zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen hatten alle Bürgerinnen und Bürger noch bis Mitte August die Möglichkeit per Mail ihre Wünsche zu kommunizieren.

Von besonderer Bedeutung für eine städtebauliche Entwicklung ist unter anderem die Attraktivierung des Wohnumfeldes durch Modernisierung und Instandsetzung der vorhandenen Bausubstanz. Insbesondere durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten sollen bei den Eigentümern Anreize zur Sanierung ihrer Immobilien entstehen. Dabei soll auch besonderen Wert auf Klimaschutzmaßnahmen gelegt werden. Aber auch langfristige Leerstände wirken sich negativ auf die Bausubstanz aus und prägen das gesamte Umfeld negativ. Mit der Beseitigung von Leerständen und der Modernisierung von Gebäuden mit hohem Sanierungsbedarf wirkt der Stadtkern im gesamten attraktiver, was auch automatisch den Tourismus stärkt. Eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wäre wünschenswert, was die Parkraumbewirtschaftung als auch die Verkehrsführung betrifft. Verschiedene Straßenzüge und -plätze im Gebiet weisen, mit Blick auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes Verbesserungspotential auf. Ziel ist es, weitere innerstädtische Flächen zu begrünen, um die Aufenthaltsqualität im Kernbereich zu erhöhen. Dabei ist zu beachten, dass alle Altersgruppen und auch der Klimaschutz berücksichtigt werden.

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Im Untersuchungsgebiet sind mit Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung und Handel unterschiedliche Nutzungen vorhanden, Aufgabe der Planung ist es hier Nutzungskonflikte zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten. Ehemalige Neben-gebäude zählen ebenso zu den sanierungsbedürftigen Anlagen, wie die Haupt-gebäude. Vielfach erfordern gerade „Nebengebäude“ das besondere Augenmerk der Stadtplanung, da diese oftmals das Stadtbild in besonderem Maße prägen. Hier gilt es durch Sanierung und das Ermöglichen von Umnutzungen, insbesondere auch als „Wohnnutzung“, das Stadtbild zu erhalten und historische Stadtlandschaften zu einer neuen Zukunft zu verhelfen. Die Einbeziehung dieser Nebengebäude hilft die Ausdehnung in die Fläche zu reduzieren und zusätzlichen Wohnraum in den besiedelten Stadtkernen zu schaffen.

Mehr als 71% der Gebäude im Untersuchungsgebiet weisen nach einer rein äußerlichen Inaugenscheinnahme einen mittleren bis hohen Sanierungsbedarf auf, welches ein Indiz für hohe, erforderliche Aufwendungen an den Gebäuden ist. Rund 40% der Befragten gaben an, eine Modernisierung ins Auge zu fassen und sogar 67% planen im Falle einer Stadtkernsanierung auch Maßnahmen an den Gebäuden durchzuführen. Dies ist bereits jetzt eine hohe Mitwirkungsbereitschaft. Dies ist auch beim Rücklauf der Fragebogen erkennbar, die Anfang des Jahres an die Eigentümer der Grundstücke im Sanierungsgebiet verschickt wurden. Von 117 versandten Fragebögen wurden 38 ausgefüllt zurückgeschickt, was einer Rücklaufquote von 32% entspricht. In anderen Kommunen liegt die Quote zwischen 7 und 15%, hier kann man sehen, dass die weitere Entwicklung im Stadtteil Idar den Eigentümern sehr am Herzen liegt.

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Im Rahmen der Untersuchungen wurde aber auch deutlich, dass eine Erweiterung des Sanierungsgebiets in absehbarer Zeit erforderlich wird. Die Sanierung des Kernbereichs stellt damit nur einen ersten Schritt für die zukünftige Entwicklung des Idarer Stadtzentrums dar, sodass interessierte Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin bei verschiedenen Beteiligungsformaten zur städtebaulichen Weiterentwicklung mitwirken können.

red – 08.09.22

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