Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn retten Frau bei Matratzenbrand das Leben

DUCHROTH / NIEDERHAUSEN / WEINSHEIM. Mehrere Schutzengel hatte die Bewohnerin eines Hauses am späten Dienstagabend in der Naheweinstraße in Duchroth. Eine Heizdecke hatte nach Auskunft des örtlichen Wehrführers Sören Herrmann eine Matratze in Brand gesetzt. Durch das laute Piepsen von Rauchwarnmeldern und beißenden Brandgeruch wurden drei Nachbarn auf den Brand aufmerksam. Während zwei Nachbarn in das Haus gingen, die Frau auf den Brand aufmerksam machten und die Flammen löschten, setzte eine weitere Nachbarin umgehend den Notruf ab. Aufgrund der präzisen Notrufmeldung entsandte die Leitstelle in Bad Kreuznach neben der Feuerwehr auch einen Rettungswagen zur Einsatzstelle.

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Beim Eintreffen der Duchrother Wehr hatten die beiden Nachbarn bereits alle Fenster geöffnet. Durch die Feuerwehr wurde die Frau nach draußen gebracht und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Da auch alle drei Ersthelfer dem Rauch ausgesetzt waren, wurden sie ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht. Bis auf die Bewohnerin, die mit Verdacht auf Rauchvergiftung in eine Klinik gebracht wurde, blieben die drei Nachbarn unverletzt. Die vom Einsatzleiter nachgeforderte Einheit aus Niederhausen kontrollierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und belüftete die Wohnung. Für die 16 eingesetzten Kräfte aus Duchroth, Niederhausen und der FEZ Rüdesheim endete der Einsatz nach rund 90 Minuten.

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Bereits am Dienstagmorgen rückte die Feuerwehreinheit Niederhausen gegen 6 Uhr erneut zur Brandstelle vom Montag aus, um Nachlöscharbeiten an der abgebrannten Hangfläche durchzuführen. Der Einsatz war nach rund 3 Stunden beendet.

Sekundenschlaf war nach Polizeiangaben die Ursache für einen Verkehrsunfall auf der B 41 am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr. Ein Autofahrer fiel kurz nach der Anschlussstelle Sponheim, Gemarkung Weinsheim, nach eigenen Angaben in einen Sekundenschlaf und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam nach circa 250 Metern auf einem Feld zum Stehen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Fahrer des Pkw wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Die Feuerwehr Waldböckelheim wurde zur Absicherung der Unfallstelle alarmiert. Nach Erkundung war kein Einsatz erforderlich und die Einsatzstelle wurde nach wenigen Minuten an die Polizei übergeben.

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Brandstiftung war aufgrund der vorgefundenen Lage die Ursache für eine Rauchentwicklung auf dem Kesselberg in Rüdesheim, zu der die Rüdesheimer Wehr gegen 18 Uhr ausrückte. Mit 30 Litern Wasser aus zwei Gießkannen wurde die Brandstelle abgelöscht. Die Polizei nahm den Vorfall auf.

red / 11.05.22

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