Mit dem Frühling beginnt die Saison im Salinental

BAD KREUZNACH. Rechtzeitig vor Ostern gehen die Gradierwerke der Saline in Bad Kreuznach wieder in Betrieb. Seit Montag rieselt an den acht Dornwänden im Salinental und im Kurpark Bad Kreuznach wieder salzhaltiges Mineralwasser aus den Quellen des Salinentales herab und verbreitet in der Umgebung einen erfrischenden und für die Atemwege wohltuenden Solenebel. Auch der beliebte Solezerstäuber im Kurpark Bad Kreuznach wird noch vor Ostern wieder in Gang gesetzt und Salzpartikel versprühen.

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Die Gradierwerke sind Bestandteil der ab 1720 errichteten Salinenanlagen in Bad Münster am Stein und in Bad Kreuznach. Sie dienten ursprünglich der Salzgewinnung. Durch die Verdunstung an den Gradierwänden wird der Salzgehalt im Mineralwasser von etwa 1,5 Gramm auf bis zu 20 Gramm pro Liter gesteigert. Mit der Einführung der Kur ab 1820 dienten die Gradierwerke dann zunehmend als Inhalatorien. Aufenthalt in der salzhaltigen Luft wurde und wird – ähnlich wie eine Kur an der See – der Gesundheitswirkung wegen geschätzt.

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Bad Kreuznach verfügt über die größte noch erhaltene Gradierwerkanlage Europas. Das liegt auch daran, dass hier am längsten, bis 1998, auch tatsächlich Salz hergestellt wurde. Die Gradierwerke haben eine Gesamtlänge von 1,3 Kilometern Länge. Verzögern wird sich der Saisonbeginn das Gradierwerk im Kurpark Bad Münster am Stein. Es wurde saniert und umgebaut, um die Undichtigkeit zu beseitigen. Außerdem hat die GuT einseitig die Dornwand im neu gebauten Teil erneuert und wird diese Arbeiten 2024 abschließen. Derzeit werden die Arbeiten an der Ablaufrinne komplett zu Ende geführt. Mit der Inbetriebnahme der dem Kurpark zugewandten Seite des Gradierwerks ist bis Mitte Mai zu rechnen.

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Da ab Ostern wärmeres Wetter zu erwarten ist, öffnet die GuT auch die Wassertrete im Kurpark Bad Kreuznach. Die Berieselung arbeitet im April von 8.00 – 20.00 Uhr, ab Mai von 7.00 – 21.00 Uhr.

red / 12.04.22

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