Kreativ-Workshop der Kreis-SPD bringt neue Ideen auf den Weg

Ein produktiver Workshop der Kreis-SPD im Bürgerhaus in Waldböckelheim. Dort waren Vertreterinnen und Vertreter der Gliederungen der SPD eingeladen, um über neue Wege in der Parteiarbeit und eine „SPD der Zukunft“ zu diskutieren.

KREIS BAD KREUZNACH. Eine Partei ist wie ein Unternehmen. Auch dort weiß die Unternehmensführung nicht immer alles besser. Die Experten sind nicht selten die Beschäftigten. Sie kennen die Abläufe und Prozesse aus der Praxis im Betrieb und wissen, wo es hakt und wo es der Veränderung bedarf.

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Daran hat sich auch der Kreisverband der SPD orientiert. „Wir wollen unsere Mitglieder beteiligen. Wir wollen wissen, was gut läuft und wo es hakt. Nicht zuletzt wollen wir in den Austausch darüber kommen, wo und wie wir Parteiarbeit einladender und kreativer gestalten können, wie wir neugierig auf die SPD machen können. Uns geht es um Ideen und inhaltliche Themen,“ dies richtete Michael Simon, der Kreisvorsitzende der SPD, an die Ortsvereine.

Vor diesem Hintergrund lud die Kreis-SPD nach einer digitalen Auftaktveranstaltung erstmalig in Präsenz ein. Der Workshop wurde von Michael Simon selbst und von Daniela Bartkus-Börder, die dem SPD-Kreisvorstand angehört und Co-Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen ist, moderiert. Die Vertreter und Vertreterinnen der Ortsvereine wurden dazu ins Bürgerhaus nach Waldböckelheim eingeladen.

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Die Gäste genossen es, wieder den direkten Austausch zu haben und ließen sich auf eine spielerische Aufwärm- und Kennenlernphase ein. Diese sollte nicht nur, sie setzte in der Tat kreative Kräfte frei und führte dazu, dass eine lebendige und zugleich konstruktive Diskussion den Abend prägte.

Zunächst reflektierte die Runde den IST-Zustand. Bestehende Aktionsideen und Veranstaltungsformate aus der Arbeit der Gliederungen wurden vorgestellt, darunter auch Best-Practice-Beispiele wie etwa der Ehrenamtspreis des SPD-Ortsvereins Rehborn, das Afterwork-Event des SPD-Ortsvereins Guldental oder die Neubürgerbroschüre des SPD-Ortsvereins Pfaffen-Schwabenheim/Biebelsheim. Rasch fanden sich noch viele andere Aktivitäten der letzten Jahre.

Michael Simon: „Es tat gut zu sehen, wie rührig und erfindungsreich viele Parteigliederungen sich in die jeweilige Gemeinde einbringen. Ja, zum Teil eine Konstante des Gemeindelebens und des Miteinanders darstellen“.

In einer zweiten Phase ging es darum, weitere kreative Ideen der Parteiarbeit im Sinne der Stärkung der SPD vor Ort zu entwickeln. Dazu hieß es explizit: „Träumen erlaubt!“ Dieses Motto ließ dem Ideenreichtum der Teilnehmenden freie Bahn, so dass es tatsächlich gelang, eine Reihe von konkreten Projektideen zu entwickeln. Nun macht es sich der SPD-Kreisvorstand zur Aufgabe, den Ideenpool zu strukturieren und zu überlegen, wo von Vorstandsseite Hilfestellung zur Realisierung geleistet wer-den kann.

Gemeinsames Credo des Abends war, dass es vor Ort darum gehe, gesellige und die Gemeinschaft fördernde Aktivitäten mit politischen und inhaltlichen Themen zu verbinden. Immer wieder wurde betont, dass sich die Partei weiter öffnen müsse und noch mehr Räume für Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Mitgestaltung von Politik und zur Lösung von Problemen vor Ort schaffen müsse. Dabei gelte es auch zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Ansprüche und Erwartungen an Parteiarbeit gebe, was auch den Umfang und die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements betreffe. Problem der Parteien, aber auch der Vereine, sei zudem die strukturelle Überalterung und das Problem, das oftmals wenige zu viel tragen müssten. Es brauche daher immer wieder Initiativen, um Menschen direkt zu erreichen und glaubwürdig das Angebot, sich gewinnbringend einbringen zu können, zu vermitteln.

Die Versammelten mahnten aber auch, die eigentlich politische Arbeit nicht zu vernachlässigen und wünschten sich einen Ausbau von Angeboten der politischen Bildung vor Ort, mehr Vorbereitung auf die kommunalpolitische Gremienarbeit und dort relevante Fachgebiete, aber auch mehr Unterstützung und organisatorische Vernetzung innerhalb der Ortsvereinsarbeit.

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„Das war ein toller Abend voller spannender Diskussionen mit engagierten Mitgliedern und einem produktiven Austausch, so verabschiedete Michael Simon die Runde, um voller Elan die Fortsetzung der Workshop-Reihe anzukündigen. „Das wollen wir wiederholen. Denn es muss unser Anspruch sein, Dinge die gut laufen zu lassen, aber notwendige Veränderungen einzuleiten und neue Wege zu gehen! Der Satz “Das haben wir schon immer so gemacht”, den müssen wir hinter uns lassen.“  Die aktuellen Ereignisse dieser Tage zeigen auf erschreckende Weise, dass sich die Welt rasant verändert und die Herausforderungen wachsen. Aufgabe der Politik ist es, immer wieder neue Lösungs-angebote zu unterbreiten – auch im Kleinen und in der Gemeinde, denn „Politik ist alles, was Menschen auf das Ziel hintun, ihr Zusammenleben möglich zu machen.“ – so heißt es schon bei Aristoteles“, so Simon abschließend.

red / 05.04.22

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