Dienstag, Oktober 27, 2020
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Von der Corona-Krise ist fast jeder betroffen.
Durch die Lockerungen kehren viele wieder zu etwas Normalität zurück. Auch der Einzelhandel ist seit einigen Wochen wieder geöffnet, und war von der Pandemie besonders betroffen.
Gerade jetzt ist es wichtig, dass der Einzelhandel und die Firmen in der Region gestärkt werden.

 

Das Stadtwappen

In der historischen Altstadt Meisenheim am Glan finden Sie neben Angeboten rund um Kultur und Freizeit auch zahlreiche Angebote aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie, Einzelhandel, Gesundheit, Handwerk, Dienstleistungen, Finanzen und Industrie.

Das Untertor

Das Untertor ist ein ehemaliges Stadttor und demzufolge ein Teil der Stadtmauer mit Wehrtürmen, welche heute noch in Teilen gut erhalten und sogar begehbar ist.

Die Erbauung des einzig noch erhaltenen Tores der Stadt erfolgte 1315 nach der Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Ludwig den Bayern. Damit wurde Georg I. Graf von Veldenz (1298-1347) ermächtigt, eine Ringmauer um die vorhandenen Gebäude seiner Villa dicta Meysinheim zu ziehen. Der untere Teil mit der hohen Spitzbogenblende, in der das Fallgatter verlief, stammt wahrscheinlich noch aus dieser Zeit.

Die Ausblicke auf das quadratisch angelegte Untertor aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckbuckelquadern und der geschieferte achteckige pyramidenartige Turm tragen dazu bei, den Vergleich zu Rothenburg herzustellen. In Verbindung mit den Fachwerkhäusern entsteht dem Besucher der Eindruck des mittelalterlichen Stadtbildes.
Heute „residiert“ im ehrwürdigen Untertor das Stadtarchiv.

Markthalle

Die Markthalle in Meisenheim, welche eine Seite des Marktplatzes einnimmt, ist ein langgestrecktes, zweigeschossiges Gebäude mit sechs doppelten Fensterachsen.
Sie ist im Erdgeschoss als offene Säulenhalle mit zehn toskanischen Säulen gestaltet. Das Obergeschoss besteht aus einer geschlossenen Fachwerkfassade. Ein Pultdach bedeckt das gesamte Gebäude; es ist zur Untergasse hin abgewalmt.

Mit der Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1315 hatte Meisenheim auch das Marktrecht erhalten. Außer einem vierzehntägigen Markt im Frühjahr und Herbst durfte die Stadt neben Viehmärkten eine Reihe weiterer Märkte abhalten. Da der Verkauf von Waren in den Häusern und auf dem Wege zum Markt verboten war, mussten alle zu verkaufenden Gegenstände auf den Marktplatz gebracht werden.

Die überdachte Markthalle diente der Stapelung wertvoller Waren und stammt vermutlich aus den Jahren 1550 bis 1560. Erbauer des Gebäudes soll die Stadt gewesen sein.

Spätgotisches Rathaus

Direkt an der Kreuzung von der Untergasse zur Rathausgasse gelegen, finden sie eines der bedeutendsten Bauwerke in der Meisenheimer Altstadt: das spätgotische Rathaus.
Die Erbauung des Rathauses zeugt von dem verhältnismäßig großen Wohlstand der Stadt zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Baumeister und Steinmetz Philipp von Gmünd bewies mit diesem schmucken spätgotischen Bau um 1508 erneut sein Können.

Die große Halle im Erdgeschoss wurde als Frucht-Markthalle genutzt und diente als Aufbewahrungsort für Bürgerwaffen und Feuerhaken, Leitern und Ledereimer. Die Ratsstube war im Obergeschoss. Bereits 1528 und 1529 befand sich eine Wirtschaft im Obergeschoss.

Das wunderschöne Renaissanceportal führt innen zu einer Wendeltreppe, die erst um 1580 eingebaut wurde. 1611 erhielt das Gebäude einen Dachreiter, von wo aus vermutlich Feueralarm gegeben wurde.

Ein weiterer Anbau erfolgte 1934 in der Rathausgasse, nachdem das Nachbar-Anwesen „Affenstein“ erworben worden war. In den Jahren 1991 bis 1994 wurden dann die Umbaumaßnahmen zur heutigen Bausubstanz getätigt.
Das Rathaus wird heute überwiegend für städtische Belange genutzt. Im Obergeschoss sind Sitzungssaal, Bürgermeisterzimmer, Räumlichkeiten für kleine Veranstaltungen und die Stadtbücherei untergebracht. Die große Halle im Untergeschoss dient als Veranstaltungssaal (Ausstellungen und Märkte).

Augenoptik Stefan Herbst zum
dritten Mal in Folge „TOP 100 Optiker“

Nach 2016 und 2018 ist es dem Team von Augenoptik Stefan Herbst auch 2020 gelungen, die Auszeichnung als „TOP 100 Optiker“ zu erreichen und eine Urkunde aus den Händen eines prominenten Schirmherrn entgegenzunehmen. Stefan Herbst ist zu Recht stolz darauf, es mit seinem Betrieb wieder geschafft zu haben.

 

Der Schauspieler und Sänger Uwe Ochsenknecht zeichnete Anfang Februar als Schirmherr die Gewinner des „TOP 100 Optiker 2020/21“-Wettbewerbs aus und überreichte bei der feierlichen Gala-Veranstaltung in Düsseldorf die Urkunden an die strahlenden Preisträger. Er würdigte die Top-Leistung des Meisenheimer Unternehmens und zeigte sich beeindruckt von der Kundenorientierung und Servicebereitschaft der „TOP 100 Optiker“.

Die Auszeichnung nahm Stefan Herbst von dem Schauspieler Uwe Ochsenknecht entgegen.

Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft und Marketing, repräsentiert durch das BGW Institut für innovative Marktforschung in Düsseldorf, hatte aus allen Wettbewerbsteilnehmern die „TOP 100 Optiker 2020/2021“ ermittelt. Dazu wurde ein umfangreicher Fragenkatalog erarbeitet, mit dem die jeweiligen Bewerber ihre Leistungsfähigkeit und ihre absolute Kundenorientierung darstellen müssen. Bei Geschäftsüberprüfungen und Testkäufen erfolgten Bewertungen unter anderem in den Kriterien Kundenorientierung, Kundeninformation, Marktorientierung, Unternehmensführung (Mitarbeiterorientierung) und Ladengestaltung sowie persönliche Ansprache und Hinwendung. In allen Bereichen mussten überdurchschnittliche Leistungen erbracht werden, um unter die Top 100 Optiker zu gelangen.

Dies ist den Augenoptikern Stefan Herbst, Gabor Budavari und Steffi Sottong gelungen. „In dieser Auszeichnung sehen wir selbstverständlich auch die Verpflichtung, den hohen Standard aufrechtzuerhalten und noch weiter auszubauen“, ist sich das Trio einig. Steffi Sottong zählt erst seit kurzem zum Team von Augenoptik Stefan Herbst, obwohl sich die Augenoptiker schon seit mehr als 20 Jahren kennen. Gabor Budavari war einst Geselle bei Stefans Vater Franz-Rudolf Herbst in dessen Geschäft für Augenoptik, Uhren und Schmuck am Marktplatz in Meisenheim. Gabor fuhr damals oft seinen heutigen Chef Stefan zur Schule. Steffi und Stefan lernten sich während der Ausbildung im gleichen Unternehmen kennen. Nach Jahren fand dieses Trio nun im Meisenheimer Betrieb Augenoptik Stefan Herbst in der Untergasse 52 zusammen.

Das war eine Sonderveröffentlichung der Nahe-News Serie “Lokal kaufen lohnt sich immer”.

Wir bedanken uns bei unseren Anzeigenpartnern:

– Augenoptik Herbst

– Sparkasse Rhein-Nahe

– Volksbank Kaiserslautern

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Impressum:
Texte: Stadt Meisenheim, Augenoptik Herbst
Fotos: pdw, Augenoptik Herbst