StartNachrichtenKreis Bad KreuznachKurz Notiert vom 21. September 2026

Kurz Notiert vom 21. September 2026

„Training für Superheldinnen und -Helden“: Kinder-Achtsamkeits-Workshop –
Familienbildungsstätte stärkt Grundschul-Kids gegen Stress und Langeweile
BAD KREUZNACH.
Am Samstag, 26. September, von 9:30 bis 13:30 Uhr läuft in der Caritas-Familienbildungsstätte Bad Kreuznach (FBS) ein Achtsamkeits-Workshop für sieben- bis elfjährige Kinder: „Training für Superheldinnen und -helden – Stark gegen Stress und Langeweile“. In spielerischem Rahmen lernen Grundschulkinder, die eigene innere Ruhe zu entdecken und ihre Stress-Superkraft zu wecken. Denn leider gehört Stress auch zum Kinderalltag, sei es durch die Schule, wegen vieler Termine oder auch bei – eigentlich heißgeliebten – Hobbys. Der Kostenbeitrag beträgt 49 Euro, und noch gibt`s ein paar freie Plätze für Kurzentschlossene. Anmeldung auf www.fbs.caritas-rhn.de.


Salz liegt in der Luft: Offenes Gradierwerk an der Karlshalle
BAD KREUZNACH.
Am Sonntag, 27. September, besteht von 14:00 bis 17:00 Uhr wieder die Gelegenheit, die Krone des Besuchergradierwerkes Karlshalle (am Brauwerk) zu begehen und unter kundiger Führung die faszinierende Geschichte des Salinentals zu entdecken. Genau hier begann vor 300 Jahren die historische Salzgewinnung mit den ersten Bohrungen und Gradierbauten. Als größtes Freiluftinhalatorium Europas mit 1,3 Kilometern Gesamtlänge verbinden die imponierenden Schwarzdornwände bis heute ein bedeutendes Industriedenkmal mit wohltuender Heilkur und kühlenden Frischezonen im Sommer.

Die Begehung der über acht Meter hohen Anlage bietet spektakuläre Ausblicke auf die Flusslandschaft und ist kostenfrei. Treffpunkt ist an der Saline Karlshalle direkt an der Salinenbrücke in Bad Kreuznach. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Tourist-Information unter der Telefonnummer 0671/8360050.


Offene Gärten am Tannenwäldchen
BAD KREUZNACH.
Die Interkulturellen Gärten Bad Kreuznach öffnen am Sonntag, 27. September, von 15 bis 18 Uhr ihre Tore und laden Interessierte zum Entdecken, Begegnen und zum Austausch ein. Auf 30 Parzellen hinter dem Spielplatz am Tannenwäldchen bauen Menschen aus aller Welt gemeinsam Gemüse, Kräuter und exotische Gewächse an.

Foto: Privat

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Bodenverbesserung durch Humus, Mulchen und Gründüngung. Beim Tag der offenen Tür gibt Gartenpädagogin Jule Schwartz praktische Tipps für ökologisches Gärtnern. Für das leibliche Wohl stehen Tee, orientalischer Kaffee und Spezialitäten aus aller Welt bereit.

Die Aktion findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen Bad Kreuznach statt, die 2026 unter dem Motto „dafür“ stehen. „Wir stehen für Vielfalt im Garten, Nachhaltigkeit und eine lebendige Gemeinschaft“, betont der Vorstand. Das Projekt „Demokratie leben in interkultureller Gemeinschaft“ wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.


Gesprächskreis Demenz
BAD MÜNSTER AM STEIN-EBERNBURG.
Das nächste Treffen findet am 29. September um 18.00 Uhr in der Begegnungsstätte Vielfalt, Kurhausstraße 43 im Stadtteil Bad Münster am Stein statt. Moderation Monika Kleinert. Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Gesprächskreise bieten einen geschützten Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Informationen rund um das Thema Demenz.


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„Hoffnung lernen!“: 19. Interreligiöser Dialog in Bingen thematisiert Resilienz und Vertrauen in Krisenzeiten
BINGEN.
Krisen, Kriege und gesellschaftliche Umbrüche hinterlassen Spuren – bei einzelnen Menschen ebenso wie in ganzen Gemeinschaften. Welche Rolle Religionen in von Unsicherheit geprägten Zeiten spielen können, steht im Mittelpunkt des 19. Interreligiösen Dialogs. Unter dem Motto „Hoffnung lernen! Wie können die Religionen Resilienz und Vertrauen stärken?“ lädt die Veranstaltungsreihe am Dienstag, 29. September, um 19:00 Uhr in das Kulturzentrum ZwoZwo in Bingerbrück, Koblenzer Straße 22, ein.

Über die Frage, wie Glaube und Traditionen Vertrauen erneuern und das Miteinander stärken können, sprechen Manfred Levy als Vertreter des Judentums und Mustafa Cimşit als Vertreter des Islams. Beide sind als Geschäftsführer des Bildungswerks Maimonides in Wackernheim tätig.

Die Moderation des Abends übernimmt Pfarrer Olliver Zobel, Dekan des Evangelischen Dekanates Ingelheim-Oppenheim und ab Dezember Propst zu Jerusalem. Die Podiumsmitglieder bringen dabei vielfältige Praxiserfahrungen aus der Seelsorge, der Ritual- und Gedenkarbeit sowie der internationalen Friedens- und Versöhnungsarbeit ein.

Im offenen Austausch miteinander sowie mit den Gästen im Saal geht es vor allem um konkrete Anhaltspunkte für den Alltag: Welche Worte spenden nach belastenden Erlebnissen Trost, welche Symbole verleihen Kraft und wie lässt sich das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft aktiv fördern? Die Podiumsdiskussion ist eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Bingen und des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 7 Euro.


Fünfteilige Vortragsreihe: Demenz-Netzwerk im Landkreis Birkenfeld informiert umfassend
BIRKENFELD.
Nach aktuellen Schätzungen leben in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Um Betroffene, Angehörige und Interessierte umfassend zu unterstützen, veranstaltet das Ende 2023 gegründete Demenz-Netzwerk im Landkreis Birkenfeld eine fünfteilige Vortragsreihe. Die kostenlosen Infoabende beleuchten praxisnah verschiedene Facetten der Erkrankung sowie der häuslichen Pflege und können auch einzeln besucht werden.

Den Auftakt macht André Henning am Dienstag, 29. September, von 18 bis 20 Uhr im Zentrum für Pflege und Betreuung Lorettahof in Herrstein (Brühlstraße 7). Unter dem Titel „Medikation im Alter“ geht der Diplom-Pflegewirt, Pädagoge und Coach insbesondere auf Psychopharmaka und das Erkennen unerwünschter Arzneimittelwirkungen ein. Am Donnerstag, 22. Oktober, folgt von 16 bis 18 Uhr der Vortrag „Demenz in der Familie – neue Wege gehen“ mit Dr. Claudia Krack im Wappensaal der Verbandsgemeindeverwaltung Herrstein-Rhaunen (Brühlstraße 16). Die Referentin vom Vorstand der Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz lädt zu einem Perspektivwechsel ein, um die Bedürfnisse von Erkrankten besser zu verstehen. Für diese beiden Termine bitten die Gemeindeschwestern plus der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen um telefonische Anmeldung (06785/793501, 06785/793502 oder 06785/793503).

Fortgesetzt wird die Reihe am Donnerstag, 29. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Pflegestützpunkt Birkenfeld/Baumholder (Schönenwaldstraße 1 in Birkenfeld). André Henning widmet sich dort dem wichtigen Thema „Gewaltprävention in Pflege und Betreuung“. Am Donnerstag, 12. November, steht zur gleichen Uhrzeit im Pflegestützpunkt Idar-Oberstein (Tiefensteiner Straße 159) das Thema „Starke Frauen tragen viel – Was trägt sie?“ mit der Psychologin Viviane Hennig im Mittelpunkt. Zum Abschluss der Reihe spricht André Henning am Dienstag, 24. November, von 18 bis 20 Uhr im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Baumholder (Im Brühl 9) darüber, wie pflegende Angehörige und Pflegekräfte selbst psychisch gesund bleiben können.

Anmeldungen für die Termine in Birkenfeld, Idar-Oberstein und Baumholder nehmen die jeweiligen Pflegestützpunkte entgegen (Idar-Oberstein: 06781/563632 oder 06781/563633; Birkenfeld/Baumholder: 06782/9848612 oder 06782/9848613). Gefördert wird die Reihe vom Nationalparklandkreis Birkenfeld, dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz. Zum breiten Netzwerk gehören neben der Kreisverwaltung zahlreiche Pflegestützpunkte, Seniorenzentren, Krankenanstalten und Selbsthilfegruppen der Region.


Herbstfest in Bockenau: „Fedi meets Zwiebel“ bei der Feuerwehr
BOCKENAU.
Unter dem Motto „Gemeinsam helfen – miteinander feiern!“ laden der Förderverein Feuerwehr Bockenau e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Bockenau am Samstag, 3. Oktober, zum traditionellen Herbstfest ein. Von 11:00 bis 15:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher am Feuerwehrhaus Bockenau ein gemütliches Beisammensein mit kulinarischen Spezialitäten. Neben Federweißem und frischem Kirner Landbier aus dem Fass werden unter anderem herzhafter Zwiebelkuchen sowie frischer Flammkuchen serviert. Die Aktiven der Feuerwehr freuen sich auf viele Gäste aus Nah und Fern.


Telefonzentrale und Kreiskasse am 24. September nachmittags nicht besetzt
KREIS BIRKENFELD.
Die Kreisverwaltung Birkenfeld weist darauf hin, dass ihre Telefonzentrale (06782/15-0) und die Kreiskasse am Donnerstag, 24. September, aufgrund einer betriebsinternen Veranstaltung am Nachmittag nicht besetzt sind. Die Kreisverwaltung einschließlich Gesundheitsamt, Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) ist für den allgemeinen Publikumsverkehr grundsätzlich montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet. Nachmittags sind Vorsprachen nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Seit dem 1. September gelten zudem folgende Servicezeiten: Die Telefonzentrale ist montags bis freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 16.30 Uhr besetzt. Die Kreiskasse mit zentraler Barkasse ist montags bis donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Termine mit den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern können weiterhin sowohl vormittags als auch nachmittags telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.


Auf den Spuren der Mönche: Spezialführung beleuchtet Jahrhunderte klösterlichen Lebens auf dem Disibodenberg
ODERNHEIM AM GLAN.
Wenn vom Disibodenberg die Rede ist, denken die meisten Menschen sofort an die heilige Hildegard von Bingen. Doch der historische Berg im Nahetal birgt eine weit tiefere Geschichte: Vom 7. bis zum 16. Jahrhundert prägten ganz unterschiedliche Glaubensgemeinschaften das Leben an diesem Ort. Eine spezielle Themenführung nimmt Interessierte am Samstag, 26. September, mit auf eine Zeitreise durch knapp tausend Jahre Klosterkultur.

Referentin Gabriele Wahn beleuchtet während des zweistündigen Rundgangs die faszinierende Entwicklung des Berges und seiner Bewohner. Die Reise reicht von den Anfängen unter dem heiligen Disibod und dem iro-schottischen Mönchstum über die Kanoniker und Benediktiner bis hin zur letzten Mönchsgemeinschaft, den Zisterziensern.

Im Mittelpunkt der Führung stehen alltägliche Fragen des klösterlichen Lebens: Wie gestaltete sich der von strengen Regeln geprägte Alltag der Mönche? Welche Gemeinsamkeiten verbanden die verschiedenen Orden, und worin unterschieden sie sich? Zudem begeben sich die Teilnehmenden auf Spurensuche im Gelände, um die verbliebenen baulichen Hinterlassenschaften der jeweiligen Epochen zu entdecken.

Die Führung findet von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Museumshof auf dem Disibodenberg. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person und beinhaltet bereits den Eintritt auf das Klostergelände. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen können per E-Mail unter anfrage@disibodenberg.de erfragt werden.


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