BAD KREUZNACH. Wie kann die Zukunft der Galeria-Filiale in Bad Kreuznach gestaltet und gleichzeitig die Attraktivität der Innenstadt weiter gestärkt werden? Anknüpfend an das gemeinsame Gespräch mit Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler vom 30. Juli in der Galeria-Filiale in Bad Kreuznach haben Oberbürgermeister Emanuel Letz, Galeria-Geschäftsführer Dolunay Demirci und Dr. Claudia Eider, MdL, in
einem weiteren offenen und konstruktiven Gespräch im Bürger- und Wahlkreisbüro der Abgeordneten über die aktuelle Situation, bestehende Herausforderungen und mögliche Handlungsoptionen, von kommunaler Seite aus gesehen, gesprochen.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht allein die aktuelle Situation der Filiale, sondern insbesondere die Frage, wie die vorhandenen Potentiale der Innenstadt genutzt und Stadt, Handel, Unternehmen, Initiativen und weitere Akteure künftig noch enger zusammenarbeiten können. „Die Rahmenbedingungen für unsere Innenstadt müssen weiter verbessert werden. Dazu gehören unter anderem Sauberkeit, Sicherheit, Parkmöglichkeiten und eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums. Gleichzeitig verfügt Bad Kreuznach über eine starke
Substanz und besondere Alleinstellungsmerkmale. Diese Potentiale wollen wir gemeinsam von kommunaler Seite aus weiterentwickeln“, so Oberbürgermeister Emanuel Letz.
Bereits heute gibt es verschiedene Ansätze, an die angeknüpft werden kann. Genannt wurden unter anderem Maßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums, die Weiterentwicklung der Fußgängerzone, Projekte rund um die Gradierwerke sowie Förderprogramme zur Innenstadtentwicklung. Auch die Verbindung mit Veranstaltungen, Sport, Gastronomie und weiteren Freizeitangeboten wurde als Möglichkeit gesehen, zusätzliche Frequenz und Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem unmittelbaren Umfeld der Galeria-Filiale. Themen wie die Situation im Parkhaus, Sauberkeit, das problematische hohe Aufkommen an fahrenden E-Scootern und die Gestaltung des Umfelds wurden offen angesprochen. Ziel
ist es, sowohl kurzfristig umsetzbare Verbesserungen als auch langfristige Lösungen im kommunalen Bereich zu entwickeln.
Galeria-Geschäftsführer Dolunay Demirci machte deutlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz der aktuellen Entwicklungen engagiert zusammenstehen. Die hohe Betriebszugehörigkeit zeige den besonderen Stellenwert des Hauses für seine Beschäftigten. Zugleich betonte Demirci die Offenheit von Galeria für neue Nutzungskonzepte und mögliche Kooperationen. Diskutiert wurden unter anderem
Gastronomie, Sport, Veranstaltungen, Angebote für Vereine sowie eine mögliche Untervermietung vorhandener Flächen. Innovative, kreative und zugleich tragfähige Konzepte könnten sowohl für das Warenhaus als auch für die Innenstadt neue Impulse setzen und zusätzliche Synergien schaffen.
Dr. Claudia Eider sieht in dem Austausch einen wichtigen ersten Schritt: „Wir haben heute sehr offen miteinander gesprochen und dabei festgestellt: Die Zielsetzung verbindet uns. Die Potentiale sind vorhanden, und die aktuelle Situation kann auch eine Chance sein, neue Wege zu gehen. Jetzt kommt es darauf an, die verschiedenen Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen und gemeinsam eine nachhaltige Konzeption zu entwickeln.“
„Wir sind uns einig: Die gemeinschaftliche Zielsetzung ist klar und die Potentiale sind vorhanden. Die Situation stellt auch eine Chance für die Stadt dar. Nun muss im nächsten Schritt mit allen Protagonistinnen und Protagonisten eine ganzheitliche Lösung angestrebt werden“, erklären Dr. Claudia Eider, Oberbürgermeister Emanuel Letz und Galeria-Geschäftsführer Dolunay Demirci gemeinsam.
Auch für konkrete Einzelthemen sollen kurzfristig Lösungen gesucht werden. So soll unter anderem ein niedrigschwelliger sozialer Ansatz durch Mediation für die Situation im Galeria-Parkhaus geprüft und über einen vermittelnden Kontakt eine nachhaltige Lösung angestrebt werden. Im Zusammenhang mit der derzeitigen Nutzungssituation kommt es dort wiederholt zu erheblichen Verschmutzungen.
„Das heutige Gespräch war äußerst produktiv. Entscheidend ist jetzt, den Blick nach vorne zu richten, die vorhandenen Netzwerke zu nutzen und gemeinsam zügig ins Handeln zu kommen. Wir wollen neue Wege gehen, Ideen zusammenführen und die Innenstadt als lebendigen Ort für Bürgerinnen und Bürger, Handel, Gastronomie, Kultur und Freizeit weiterentwickeln“, so Dr. Claudia Eider abschließend.
Der weitere Austausch soll zeitnah fortgesetzt werden. Ziel ist eine gemeinsame, tragfähige Perspektive für die Galeria-Filiale und die Bad Kreuznacher Innenstadt gleichermaßen.
Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Seite “Stellenangebote” bei Nahe-News – KLICK MICH!






